Tricks & Tipps
01.03.2017

40 Tage ohne ... : 6 ungewöhnliche Ideen für die Fastenzeit

Die bunte Karnevalszeit ist vorbei, jetzt beginnt die Fastenzeit. Viele verzichten auf Fleisch oder Alkohol - wir haben 6 außergewöhnlichere Dinge zum Fasten für euch recherchiert. 

Bewusst auf bestimmte Dinge verzichten – das ist die Idee der Fastenzeit, die immer an Aschermittwoch beginnt und nach 40 Tagen an Ostern endet. Ursprünglich ein christlicher Brauch, nutzen heute viele die Zeit, um für einige Wochen Fleisch, Alkohol oder Süßigkeiten wegzulassen. Doch es gibt noch ganz andere Dinge, die sich zum Fasten eignen. Hier kommen unsere Top 6 der außergewöhnlichsten und vielleicht härtesten Ideen zum Fasten.

 

1. Weg mit dem Smartphone

 

Zugegeben, wir starten gleich mit dem für viele wohl schlimmsten Verzicht: 40 Tage ohne Smartphone. Was erst einmal unvorstellbar erscheint, kann sich aber zu einem spannenden Experiment entwickeln – schließlich haben wir es ja früher auch irgendwie geschafft, unser Leben ohne Whatsapp & Co. zu organisieren. Übrigens: Rein statistisch haben wir das kleine Ding über 200 Mal am Tag in der Hand – was man mit der gesparten Zeit alles anfangen könnte...

 

2. Goodbye, Social-Media

 

Kein #instafood beim Mittagessen, kein tägliches Katzenvideo auf Facebook: Probiert doch mal 40 Tage ohne einen einzigen Blick in die sozialen Medien. Denn auch wenn ihr keine Fotobeweise für Instagram & Co. von euren Ausflügen, Urlauben und Mädelsabenden macht – dem Spaß im echten Leben tut das keinen Abbruch. Und nach 40 Tagen werdet ihr überrascht sein, wie wenig ihr in dieser Zeit auf allen sozialen Kanälen verpasst habt. Das Vapiano Magazin dürft ihr natürlich trotzdem weiterhin lesen.

 

3. Nie wieder Netflix

 

Naja, ganz so drastisch muss es vielleicht nicht sein, aber wie wäre es, wenn ihr zumindest während der Fastenzeit versucht, auf Netflix oder sogar auf Fernsehen im Allgemeinen zu verzichten? Nutzt die freie Zeit für mehr Sport, mehr Zeit mit Freunden oder für ein gutes Buch. Ja, wir geben zu: besonders die Sonntage auf dem Sofa könnten ohne Serien hart werden.

 

4. Shopping-Stopp

 

„Brauche ich das wirklich? Wenn nicht, dann kaufe ich es auch nicht.“ Nach dieser Logik shoppen wohl vor allem Männer, den meisten Frauen dürfte dieser Gedanke eher fremd sein. Darum unsere gewagte Idee: 40 Tage nur das Nötigste! Kein „Schöner Schal, nehm ich mit!“, kein „Ich liiieeebe diese Schuhe und sie sind auch noch reduziert!“, sondern nur ganz bewusstes Einkaufen von genau den Dingen, die ich für mein tägliches Leben brauche. 

 

Ein kleiner Trost: Haltet ihr die 40 Tage durch, könnt ihr euch ja immer noch mit einer ausgiebigen Shoppingtour belohnen!

 

5. Und was ist mit Tee?

 

Für viele von uns ist der dampfende Becher Kaffee am Morgen die Basis, um überhaupt wach zu werden. Ohne das schwarze Gold geht einfach gar nichts – oder? Probiert es doch mal aus und lasst während der Fastenzeit den morgendlichen Kaffee weg bzw. ersetzt ihn. Eine leckere und ebenso wachmachende Alternative ist grüner oder schwarzer Tee. 

 

6. Schweigen statt Schimpfworte

 

Habt ihr schon mal darauf geachtet, wie oft ihr täglich flucht und euch aufregt? Und das wahrscheinlich allzu oft völlig grundlos. Darum ist unsere letzte Idee für die Fastenzeit: Entspannt euch und schweigt. Ganz im Ernst: Wer gar nicht (oder zumindest weniger) flucht, ist meistens gelassener und gibt vor allem auch etwas von seiner guten Laune an seine Mitmenschen ab. Einen Versuch ist es wert!

 

Wenn ihr euch jetzt inspiriert fühlt und fasten wollt, noch ein Tipp: Macht es euch weder zu schwer, noch zu leicht. Die Fastenzeit steht für echten Verzicht und Besinnung. Wer also ohnehin kaum Kaffee trinkt, sollte sich darum vielleicht einen anderen Punkt, als den Verzicht auf Kaffee, aus unserer Liste aussuchen. Und wenn die Motivation mal leidet, denkt immer daran: Die Fastenzeit dauert nicht ewig! An Ostern dürft ihr das Fasten brechen und euch ausgiebig belohnen.

Autor
Vapiano-Redaktion

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