Lifestyle
17.03.2017

Aufgedeckt: 5 bekannte Küchenmythen auf dem Prüfstand

Egal ob Hausfrau oder Hobbykoch, jeder kennt die Küchenmythen um Nudeln, Fleisch & Co.. Aber was ist eigentlich dran an den Gerüchten? Wir haben fünf Mythen genau unter die Lupe genommen.

1. Ach, du Schreck!

 

Nummer eins unserer Küchenmythen heißt: Eier abschrecken erleichtert das Pellen. Das ist nicht wahr: Denn wie leicht sich ein Ei pellen lässt, hängt von der Lagerzeit ab. Frische Eier lassen sich schwerer pellen als ältere. Gut zu wissen: nach ungefähr 10 Tagen Lagerung rutscht das Ei am leichtesten aus der Schale.

 

2. Ab ins Eisfach

 

Ihr habt bestimmt oft die Behauptung gehört, dass man einmal Aufgetautes nicht wieder einfrieren sollte. Doch dieser Küchenmythos stimmt nur zum Teil: Wenn Fleisch und Fisch im Kühlschrank auftaut und dort auch bleibt (und somit dauerhaft kühl gelagert wird), kann beides auch später wieder eingefroren werden. Bei Kuchen, Gemüse und anderen Lebensmitteln gilt die Faustregel: Wenn Farbe, Geruch und Aussehen immer noch „lecker“ sind, können diese Dinge problemlos wieder in die Tiefkühltruhe. Nicht wieder einfrieren solltet ihr all das, was zu lange draußen z. B. in der warmen Sommersonne stand.

 

3. Die Mutter aller Küchenmythen

 

Nudeln kleben nicht zusammen, wenn man etwas Öl in das Wasser gibt. Dieses Gerücht stimmt leider nicht. Das Öl schwimmt im Nudelwasser an der Oberfläche und kommt mit den Nudeln gar nicht in Berührung. Unser Tipp, um das Verkleben tatsächlich zu verhindern: Die Nudeln nach dem Kochen am besten direkt in die Sauce geben.

 

4. Der Löffel im Prossecco

 

Beim letzten Mädelsabend habt ihr eure Flasche Vapiano Asolo Prosecco nicht leergetrunken? Um die Kohlensäure lange in der Flasche zu halten hilft es, einen Löffel in die Flaschenöffnung zu stecken. Oder? Auch Nummer vier unserer Küchenmythen ist nicht wahr. Stattdessen die Flasche besser wieder mit dem Korken verschließen.

 

5. Echt scharf

 

Zu den bekanntesten Küchenmythen gehört ebenfalls die Behauptung, dass sich durch scharfes anbraten die Poren des Fleisches schließen und so weniger Fleischsaft austritt. Allerdings hat Fleisch gar keine Poren, sondern besteht aus Muskelfasern. Scharfes Anbraten lohnt sich trotzdem, denn dadurch entsteht eine leckere Kruste.

Autor
Vapiano-Redaktion

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