Frische
24.11.2017

Esskastanie oder Marone? Wir klären auf!

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Esskastanie und Marone? Wir klären euch in unserer Warenkunde auf und verraten außerdem, wie ihr die winterlichen Nüsse zu Hause selber zubereiten könnt.

Manche Weihnachtsmärkte haben bereits geöffnet und das bedeutet auch: Endlich wieder aromatische Esskastanien snacken! Doch die Nüsse schmecken nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt, sondern auch als Bratenfüllung und natürlich als Suppe, wie unsere Maronensuppe von der aktuellen Specials-Karte beweist. Ja, ganz richtig gelesen: die kleinen braunen Kastanien zählen zu den Nüssen. Bevor wir euch Tipps für den Einkauf und die Verarbeitung der Leckerei verraten, möchten wir zunächst die wichtigste Frage beantworten:

Gibt es einen Unterschied zwischen Esskastanie und Marone?

Die einen sagen Esskastanie, andere nennen die Nuss Marone. Und das ist auch in Ordnung so, denn im Grunde handelt es sich um ein und dieselbe Sorte. Einige kleine Unterschiede gibt es trotzdem: Maronen sind eine weitergezüchtete Art der Esskastanie. Sie schmecken etwas intensiver, sind größer und lassen sich einfacher schälen.
Übrigens: Die bei Kindern besonders beliebten Rosskastanien, die im Herbst von den Bäumen fallen, sind ungenießbar! Sie sind einfach zu erkennen, da ihre dicke grüne Schale mit einzelnen Stacheln fast immer aufplatzt, wenn sie auf den Boden fallen. Ihr findet dann die glänzend rot-braune Kastanie, die wunderschön aussieht aber wirklich nur Wildtieren schmeckt.

Esskastanien und Maronen einkaufen, schälen und zubereiten

Apropos schälen: Natürlich haben wir auch Tipps für euch, wie ihr Esskastanien am besten zubereitet. Beim Einkauf solltet ihr darauf achten, dass die Schalen schön glatt und glänzend aussehen. Nüsse mit Löchern sollten aussortiert werden. Ihr könnt die Esskastanien übrigens auch schütteln – hört ihr ein Rasseln, sind sie von innen bereits vertrocknet.
Zubereiten lassen sich Esskastanien und Maronen entweder im Backofen oder im Kochtopf. Schneidet zunächst mithilfe einer Schere die kleinen Spitzen der Nüsse ab. Danach solltet ihr die Schale mit einem kleinen Küchenmesser bis auf das Fruchtfleisch kreuzförmig einritzen. Für die Zubereitung im Backofen die Maronen anschließend 20 bis 25 Minuten bei ungefähr 200 Grad rösten. Oder ihr gebt die Nüsse in einen Kochtopf, bedeckt sie mit Wasser und lasst sie 15 bis 20 Minuten garen. Danach von allen Maronen mit einem Messer die Schale, sowie die bittere Haut darunter entfernen. Die gekochten Maronen eignen sich als Beilage, können püriert werden oder sogar die Füllung in einem Weihnachtsbraten verfeinern!

 

Unser Tipp: Maronen nicht auf Vorrat kaufen. Leider sind die Nüsse nicht besonders lange haltbar und keimen schnell. Verarbeitet die Esskastanien also frisch – schmeckt auch am besten.

Und wie verspeist ihr eure Esskastanien am liebsten?




Autor
Vapiano Redaktion

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