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20.04.2016

Euer neues Lieblingsrezept: mediterranes Avocado-Brot

Brot mit Avocado ist langweilig? Weit gefehlt! Einen leckeren, mediterranen Avocado-Snack hat Bloggerin Denise von foodlovin für euch gezaubert – hier gibt’s das Rezept!

Kaum einer kommt heut noch an ihr vorbei: an der Avocado. Vor einigen Jahren noch ein köstlicher Geheimtipp, gibt es mittlerweile immer mehr Fans der kleinen rundlichen Frucht. Ja, richtig gelesen: die Avocado ist eine Frucht! Heute erzählen wir euch, woher sie kommt, wie man sie lagert, öffnet und wie ihr sie ganz schön köstlich zubereiten könnt.

 

Rund um die Avocado 

Es gibt geschätzt über 400 Sorten von Avocados. Bei uns sind besonders die Fuerte-Avocado und die Hass-Avocado bekannt. Ursprünglich kommen beide Sorten aus Südmexiko und blicken dort auf eine lange Geschichte zurück. Im 16. Jahrhundert erreichte die Frucht auch den europäischen Kontinent – und ist seitdem eine beliebte Zutat in Salaten, Desserts und sogar Pasta-Soßen. Ein wahrer Alleskönner eben. Heute werden Avocados in Südafrika, Südamerika, in Australien, Kalifornien und im Süden Europas angebaut.

 

Reif oder unreif?

Unabhängig vom Anbauort werden Avocados immer unreif geerntet, denn sie reifen nach der Ernte noch nach. Deshalb sind die meisten Avocados im Supermarkt auch noch nicht essreif und sollten – wenn ihr sie hart kauft – noch ein paar Tage reifen. Testen könnt ihr das, indem ihr einen leichten Druck auf die Frucht ausübt. Wenn sie weich ist und nachgibt, dann ist sie fertig für den Verzehr.

 

Solltet ihr Avocados kaufen und habt nicht allzu viel Zeit zu warten, bis sie endlich reif sind, dann gibt es einen kleinen Tipp. Legt sie bei Zimmertemperatur zusammen mit einem Apfel in eine Papiertüte. Der Apfel gibt Stoffe ab, die den Reifeprozess beschleunigen. Ist eine Avocado hingegen schon zu reif, dann könnt ihr das Nachreifen stoppen, wenn ihr sie in das Gemüsefach im Kühlschrank legt.

 

Ein Alleskönner in der Küche

Avocados lassen sich ganz leicht öffnen: Dafür die Frucht der Länge nach bis zum Kern aufschneiden und dann die beiden Hälften entgegengesetzt aufdrehen. Wenn eine Avocado einmal geöffnet ist, wird ihr Fruchtfleisch schnell bräunlich, was nicht mehr schön aussieht. Hier hilft es zum einen, den Kern auf jeden Fall in der Avocado stecken zu lassen. Der Kern enthält Enzyme, die das Fruchtfleisch länger frisch halten. Zum anderen kann man das Fruchtfleisch mit Zitronensaft bestreichen.

Das reife Fruchtfleisch lässt sich nach dem Öffnen ganz einfach mit einem Löffel aus der Frucht lösen. Wer die Avocado dekorativ und fein säuberlich in ordentliche Scheiben schneiden möchte, kann die Schale mit einem Sparschäler entfernen.

 

Aber genug der Theorie. Jetzt kommen wir zur köstlichen Praxis. Die Avocado ist ein toller Begleiter zu Salaten, lecker in Smoothies oder auf dem Brot – als Guacamole oder in Scheiben. Und weil wir auch ganz verliebt in die Frucht sind, haben wir die Bloggerin Denise von foodlovin gebeten, uns eine Avocado-Köstlichkeit zu zaubern. Denise hat ihre Leidenschaft zum Job gemacht. Sie arbeitet als Bloggerin, Foodstylistin, Rezeptentwicklerin und Kommunikationsberaterin für Food-Unternehmen und liebt es neue Rezepte auszuprobieren. In Düsseldorf und auf Reisen lässt sie sich von kulinarischen Geheimtipps inspirieren.

 

Für uns hat Denise die Avocado meditarran in Szene gesetzt und ein geröstetes Avocado-Brot mit Tomaten und Schafskäse kreiert. Wir wetten, das wollt ihr genauso schnell nachmachen wie wir beim Anblick der Fotos.

Zutaten für 4 Personen:

 

4 Scheiben rustikales Landbrot

4 EL Olivenöl

1 Knoblauchzehe

2 reife Avocados

30 g getrocknete Tomaten in Öl

4 TL Pinienkerne

30 g schwarze Oliven ohne Stein

50 g Schafskäse

2 TL Zitronensaft

2 EL Olivenöl

½ TL Senf

½ TL Honig

Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Zubereitung:

1. Die getrockneten Tomaten gut abtupfen und in Streifen schneiden. Die Oliven halbieren. Den Schafskäse mit den Fingern zerbröseln. Die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten. Alles in einer kleinen Schüssel mischen und beiseite stellen.

 

2. Aus dem Olivenöl, Senf, Honig und Zitronensaft eine Vinaigrette rühren. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch heraus lösen. In Spalten schneiden, und mit 1 TL Zitronensaft beträufeln, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen.

 

3. Die Brotscheiben jeweils von beiden Seiten mit dem Olivenöl einstreichen. Die Knoblauchzehe halbieren und mit der Schnittseite über die Brotscheiben reiben. Das Brot mit grobem Meersalz bestreuen und in einer Pfanne ohne Fett von beiden Seiten goldbraun rösten.

 

4. Das Geröstete Brot mit den Avocadospalten belegen, dann die Tomaten-Oliven-Mischung darauf geben. Mit der Vinaigrette beträufeln und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Autor
Denise

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