Lifestyle
06.01.2017

Filofax-Comeback: Kreativität trifft auf Ordnung

Heutzutage ist fast alles digital. Zettelchaos gibt es kaum noch, stattdessen hat man alles leicht und praktisch auf seinem Smartphone dabei. Seien es Notizen, Fotos oder auch die eigenen Termine. Da ist es fast schon überraschend, dass der Trend wieder eher zurück zum Analogen geht. Aber genau das passiert, und immer mehr Menschen begeistern sich dafür.

Was entsteht, wenn chaotische Kreativität auf strukturierte Ordnung trifft? Bloggerin Antonia von Filofanatic erklärt uns den Trend Filofaxing. Ihre Meinung: Wenn schon analog, dann aber richtig. 

 

Der Ursprung von Filofax & Co.

 

Filofax ist der Name einer sehr populären und mittlerweile auch weit verbreiteten Organiser-Marke, und von diesem Namen leitet sich der Begriff Filofaxing ab. Doch Filofax ist nicht der einzige Hersteller, bei dem man Ringbuchkalender erwerben kann. Es gibt noch unzählige andere, wie zum Beispiel Kikki K aus Australien oder Websters Pages aus Amerika. Wer in das Filofaxing-Universum eintaucht, wird schnell feststellen, dass es ein weites Spektrum an Kalendern, Bastelsachen, Scrapbookinhalten und vielem mehr zu entdecken gibt.

Langweilig war gestern

 

Das Tolle am Filofaxing? Deiner Individualität und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Sinn der Sache ist es, sich seinen Filofax so zu gestalten, wie es einem am besten gefällt. Durch das Ringbuchprinzip kann man ganz leicht Seiten ein- und ausheften und ist nicht an eine vorgegebene Reihenfolge gebunden. Das alleine ist noch recht unspektakulär, doch geht es noch viel weiter. Mit bunten Tapes, ausgefallenen Klebezetteln und Stickern werden die Kalenderseiten mal mehr, mal weniger aufwendig dekoriert. Selbstgebastelte Trennblätter verleihen dem Filofax in jeder Jahreszeit seinen ganz eigenen Charme, und plötzlich ist die Frage nach dem richtigen Stift wichtiger als die abendliche Lieblingsserie. 

 

Ein schöner Nebeneffekt: Durch das selbst Gestalten des Kalenders wird man dazu motiviert, organisierter zu werden. Termine werden zuverlässiger aufgeschrieben, öfter gelesen und besser in Szene gesetzt. To-Do-Listen schreiben wird auf einmal zum Hobby, und plötzlich drehen sich die Gedanken nur noch darum, welche Klebezettel am besten zum Planer passen.

Was verrückt klingt, ist es auch. Aber es macht einen riesigen Spaß! Außerdem kann jeder selbst das Ausmaß bestimmen. Es gibt keine Regeln, keine Richtlinien, keine Vorgaben.

 

Antonias Must-have: Ohne diesen kleinen Helfer geht nichts!

 

Mein persönlicher Favorit beim filofaxen ist Washi Tape! Ohne den kleinen Alleskönner geht nichts, schon gar nicht in meinem Filofax. Am liebsten mag ich die Tapes mit floralen Mustern. Da können draußen auch noch so viele Schneeflocken herumwirbeln, in meinem Kalender herrscht immer eine gewisse frühlingshafte Stimmung. 

Autor
Antonia von Filofanatic

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