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22.08.2017

Glamping: die glamouröse Art zu campen – mit Kids!

Vier Wochen Glamping in Südeuropa – dass Camping ganz schön cool ist, zeigt euch die Bloggerin Mareike von Everywhere I go mit ihrem Mann und ihren beiden Kids. Sie berichtet live von unterwegs und hat Ausflugstipps für euch!

Ich freue mich sehr, dass ich euch heute mit auf Reisen nehmen darf! Und irgendwie ist es schon fast "abartig" schön, dies direkt vom Strand aus tun zu können :) Hier sitze ich nun, atme salzige Meeresluft und lasse mir einen leichten und stetigen Wind vom Ozean übers Gesicht wehen. 

Wisst ihr warum ich Glamping so liebe?

Camping bedeutet für mich Einfachheit, Nähe zur Natur, und dass wir möglichst unabhängig sind. Und als Familie rückt man näher zusammen. Jeden Morgen und fast jeden Abend sitzen wir vier gemeinsam vor unserem Camper, kochen und essen gemeinsam. Hier gibt es viele Restaurants um uns herum, wir könnten jederzeit bequem in einem davon essen gehen. Aber für uns ist es irgendwie Luxus, vor dem Camper in FlipFlops und oft noch in Badesachen eine Mahlzeit zu genießen. Der Campingtisch quillt über mit vielen regionalen Leckereien und die Kids quetschen noch ihre Malsachen & Spieltiere dazwischen. 

 

Während wir kochen, buddeln die Kids derweil einen Meter von uns entfernt selig im Sand. Sie spielen ihre Fantasiespiele - Robin Hood, Steinzeitmenschen etc #immerzumschmunzeln. Viel Spielzeug haben wir nicht dabei. Die Kinder spielen von 10-24 Uhr draußen. Schwimmen, Bodyboarden, Sandburgen bauen, Muschelen & Steine sammeln and repeat. Ab und an steht Sightseeing an. Die Sonnenuntergänge faszinieren die Kinder mindestens so sehr wie uns und auch sie erkennen bereits die Magie, die vom Meer und unserer Welt ausgeht. Das ist für uns der ‚glamour’ in Glamping!

 

Mein größter Luxus on tour: Ein kleiner Kaffeeautomat, ein eigener Kleiderschrank ;) und mein technisches Equipment über Mac Book, Kamera hin zum MP3 Player.

Glamping an der Atlantikküste

Bereits im letzten Jahr habe ich - irgendwie für mich überraschend - mein Herz an Frankreich verloren. Aber nicht an den Südosten Frankreichs mit seiner Mittelmeerküste - die wahrlich auch traumhaft ist - sondern an die südwestliche Atlantikküste. Hier, wo die Strände besonders breit sind, hier, wo große und kleine Wellen mit weißen Schaumkuppen an den Strand rauschen, hier, wo ich die Nähe zu vielen magischen Orten und dem spanischen Baskenland genieße.

 

Eine französische Route voller Schönheit, Kultur & wunderschönen Stränden!

 

Es geht los. Sehr früh morgens hängen wir unseren Wohnwagen ans Auto, kuscheln die beiden Kids in ihre Sitze und lassen ein verregnetes Köln hinter uns. Unsere Reise-Route führt uns direkt an Paris vorbei und ich kann diese pulsierende Stadt quasi fühlen (was nicht nur am wahnsinnigen Verkehr liegt). Zu gern würde ich hier nun doch einen Stopp einlegen, doch für dieses Mal haben wir unsere Zwischenübernachtung hinter Paris, an die Loire gelegt.

Schlösser-Tour an der Loire

Hier gibt es ein Fleckchen Erde, das wunderschön und zugleich so altertümlich ist. Viele Schlösser, wie das Château de Chambord, und Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gibt, reihen sich aneinander. Wer also noch nie dort war, sollte unbedingt auf Hin- oder Rückweg Zeit für Besichtigungen einplanen. Es lohnt sich!

 

Für uns geht es jedoch dieses Mal direkt am nächsten Tag weiter. Wir wollen es schnell ans Ziel nach Moliets schaffen. Ich bin gespannt und voller Vorfreude, was uns erwarten wird. Wir wollen endlich unsere ‚Glamping-Residenz’ aufbauen.

 

Mit heruntergelassenen Autofenstern - wir können die salzige Luft bereits riechen - fahren wir am späten Nachmittag auf den Campingplatz und beziehen unser Reich für die nächsten drei Wochen. Als erstes fallen mir die schönen Pinienwälder ringsherum auf, und der Strand scheint zum Greifen nah. Unser Urlaub kann beginnen!

Die schönsten Strände & Hot Spots!

Moliets Beach

 

Als ich zum ersten Mal den Strand Moliets Beach betrete, bin ich geblendet von dieser gewaltigen Schönheit. Links, rechts und vor uns erstreckt sich eine sandige Weite, die ich so noch nie gesehen habe. Der Strand scheint endlos und das Meer in weiter Ferne. Nur ein kleiner ruhiger salziger See, den die Flut hinterlassen hat, glitzert direkt vor uns in der Sonne!

 

Beladen mit Strandsachen und Bodyboards starten wir unser Beach Life!

 

Im Meer tummeln sich in den bewachten Bereichen die Schwimmer und überall sind Surfer, Bodyboarder und Surf Schools im Meer zu sehen.

Soorts-Hossegor

Neben Moliets Beach gibt es zahlreiche andere Strände. Das Mekka der Surfer ist die kleine Surfer-Stadt Soorts-Hossegor. Hier sind die Coolen mit ihren Brettern unterwegs. Lifestyle wird groß geschrieben. Ein Surf-Shop reiht sich an den anderen und man geht nicht zu Fuß, man fährt Longboard :)

 

Die beste Ice Cream

Das Eis im Glaces Maison. Hier gibt es nicht nur köstliches Eis und eine gigantische Auswahl, sondern auch einen coolen Hinterhof.

 

Shopping: es gibt alle Surfshops, die man sich wünschen kann.

Biarritz

Eine weitere schöne Stadt, mit vielen Geschäften, Restaurants & einem Stadtstrand ist Biarritz. Durch gleichmäßigen Wellengang haben Surfanfänger hier einen perfekten Ort zum Üben.

 

Der Strand ist allerdings viel kleiner als in Moliets (eigentlich gar nicht zu vergleichen) und ist dadurch auch sehr voll. Dafür ist auf den Straßen immer etwas los und es gibt zahlreiche Bars und Ausgehmöglichkeiten.

Bordeaux

Auch wenn wir diese Stadt dieses Jahr nicht besuchen werden, war ich letztes Jahr gleich zwei mal dort: Bordeaux, meine absolute französische Lieblingsstadt!  Sie wird ganz sicher nicht umsonst Little Paris genannt.

 

Bordeaux ist einfach so wunderschön, dass diese Stadt direkt mein Herz erobert hat. Ich konnte gar nicht anders, als mich unsterblich zu verlieben. Die kleinen Gassen, das geschäftige Treiben, die Sehenswürdigkeiten und kleinen Kirchen und der miroir d'eau bordeaux! 

 

Tipp: unbedingt leckere Macarons kaufen und den Straßenkünstlern zuschauen.

 

Miroir d'eau Bordeaux

 

Ein wahres Kunstwerk ist der miroir d'eau bordeaux mitten in Bordeaux. Hier kann niemand einfach nur stehen und der Wassershow zusehen. Ob groß, ob klein, wirklich JEDER muss in diesem Wasserspiegel, der den Horizont wie ein Spiegel reflektiert, eintauchen. So sieht man Kinder durchs Wasser rennen, alte Menschen sich darin abkühlen, Jungs auf ihren Skateboards hindurchfahren und verliebte, die Hand in Hand über den Wasserspiegel schlendern.

San Sebastián (Spanien)

Neben Bordeaux gibt es eine zweite größere Stadt, die ich sowohl im letzten Jahr als auch gerade gestern erst besucht habe.

 

Die baskische Surfer-Stadt San Sebastián! Wer neben spanischen Pinchos, die Laid Back Mentalität & Freundlichkeit der Spanier und das Surferdasein liebt, wird San Sebastian niemals wieder verlassen wollen!

Diese spanische Stadt ist cool - nein, sie ist saucool! 2016 war sie Europäische Kulturhauptstadt und das, wie ich finde, sowas von verdient!

Meine Glamping Must Have Packliste:

 

Es gibt so ein paar Sachen, die ich immer dabei habe, wenn ich im Sommer-Urlaub auf Tour bin, vielleicht eine kleine Packhilfe auch für euch.

 

-       Fotokamera & Speicherkarte

-       50er Sonnenschutz

-       Wasserflasche

-       Lippenpflege (UV Schutz)

-       Sommer-Clutch für Karten, etwas Bargeld & Handy.

 

 

·         Mini Parfum zum Auffrischen

·         Tücher zum Säubern der Hände oder Sanitäranlagen

·         Sonnenbrille (ggf. Cap)

·         Handy & Powerbank (Kabel nicht vergessen!)

·         Bikini - wenn ein Strand in der Nähe ist

Ich hoffe sehr, ich konnte euch Lust auf’s Reisen an der Atlantikküste machen und zeigen, wie schön ein Glamping-Trip mit der Familie sein kann!

Keep smiling 

Mareike

 

 

Gegründet 2014 als LULUS STERN – geht es seit 2016 auf Everywhere I Go weiter!

Die Kölnerin Mareike bloggt seit 2014 auf „Everywhere I Go“, ein moderner Lifestyle Blog. Reisen, Fashion und Food spielen neben Köln eine zentrale Rolle, wie auch ihr Leben als 2-fach Mama von Josh und dem BBGirl.

Autor
Mareike

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