Frische
07.09.2017

Kürbiskerne – Fünf Ideen für das Innenleben von Hokkaido & Co.

Ganz schön viele Kürbiskerne stecken in so einem Hokkaido- oder Butternut-Kürbis, wenn man ihn denn endlich geöffnet hat. Wir haben für euch fünf Ideen zusammengetragen, was ihr Leckeres daraus machen könnt.
 
Beim Kürbis zubereiten kommt immer dieser Moment, in dem ihr die Kerne entfernt und denkt: ‚Schade eigentlich, aber ok – weg damit’ – stimmt’s? Damit ist jetzt Schluss, denn mit den Kürbiskernen lässt sich einiges anstellen!
 
Ein guter Start ist das Rösten. Da die Kürbiskerne noch voller Fruchtfleisch und ganz fusselig sind, weicht sie erst einmal über Nacht in Wasser ein. Fügt ihr dem Wasser Salz hinzu, nehmen die Kerne den Geschmack bereits an. Wollt ihr sie später süß zubereiten, lasst ihr das Salz an dieser Stelle weg.
Am nächsten Tag spült ihr die Kerne ab, breitet sie auf einem Tuch aus und tupft sie trocken.
Nun gibt es zwei Wege, die Kürbiskerne knackig zu bekommen: Da sie Öl enthalten, könnt ihr sie ohne Zugabe von Fett in einer Pfanne bei mittlerer Hitze und unter ständiger Bewegung rösten und eine Prise Salz hinzufügen. Alternativ schwenkt ihr die Kerne in Öl, lasst sie abtropfen und röstet sie dann, ausgebreitet auf einem Backblech im Ofen. 

Wenn ihr sie nicht gleich alle wegknabbert, könnt ihr eure gerösteten Kürbiskerne jetzt zu einem leckeren Pesto verarbeiten. Übrigens auch ein schönes Mitbringsel für die nächste Party!

Steht ein Frühstück mit Freunden an oder wollt ihr bei den Kollegen für Begeisterung sorgen? Dann backt doch mal leckere Kürbiskernbrötchen! Auch jedes Brotrezept peppen die kleinen Kerne auf.

Dass die Kürbiskerne auch aus jedem Müsli ein Knuspervergnügen machen, versteht sich von selbst – vor allem, wenn ihr beim Rösten eine Prise Zimt dazu gebt! Wenn ihr eure crunchy Snackportion lieber kompakt für unterwegs mitnehmen mögt, lassen sich, mit anderen Saaten kombiniert, auch ganz einfach kleine Cracker zaubern.

Ihr habt keine Lust die Kürbiskerne zuzubereiten, wollt sie aber auch nicht so achtlos in den Mülleimer kippen? Lasst sie einfach wachsen. Entweder ihr trocknet die sauberen Kerne im Ofen und hebt sie fürs Frühjahr auf, dann können sie im Garten oder Balkonkasten sprießen. Alternativ steckt ihr einige Kürbiskerne direkt in einen Blumentopf mit feuchter Erde und wartet ab. Vielleicht kann es sein, dass eure Küche schon im Winter in neuem Grün erstrahlt.

Übrigens: Während ihr beim Hokkaido die Schale mitessen könnt, eignet sie sich beim Riesenkürbis hervorragend für gruselig-schöne Halloween-Deko!

Autor
Vapiano Redaktion

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