Frische
16.08.2017

Pfifferlinge – alles über die schmackhaften Waldpilze

Es ist wieder Zeit für Pfifferlinge! Ihr fragt euch, was man mit den goldgelben Pilzen anstellen kann? Wir haben sie schon ausgiebig in unseren Sommer-Specials gefeiert und verraten euch alles über die wilden Waldbewohner.

In feucht-warmen Sommerwochen könnt ihr Pfifferlinge bereits ab Juni im Wald selber sammeln, wenn ihr euch auskennt. Aber auch auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt bekommt ihr frische Ware. Dass sie frisch sind, erkennt ihr an ihrer sattgelben Farbe und glatten Oberfläche, ohne Runzeln oder Flecken. Im Kühlschrank könnt ihr eure Pfifferlinge noch ein bis zwei Tage aufbewahren, sie sollten dabei luftig und trocken lagern, also auf keinen Fall in Folie gewickelt sein. Ihr könnt die Pilze auch einfrieren aber ihren vollen und unvergleichlich würzigen Geschmack entfalten sie am besten frisch. Vor der Zubereitung sollte man Pilze nur abbürsten oder mit Küchenpapier abtupfen, sie mit Wasser abzuspülen ist nicht nötig.

Das delikate Aroma der Pfifferlinge kommt am besten zur Geltung, wenn ihr sie einige Minuten kurz scharf anbratet, danach noch etwa zehn Minuten weiter gart und Salz und Pfeffer erst am Ende und in Maßen zufügt. Sie eignen sich hervorragend als Salat-Topping, passen als Beilage zu Fleisch und Fisch oder verfeinern euer Risotto oder die Pasta.

Echte Pfifferling-Fans genießen die frisch gebratenen Pilze mit etwas gehackter Petersilie nur mit einem Stück Brot – eine super Idee für eine ausgefallene Vorspeise!

Übrigens zeigt die Redewendung „keinen Pfifferling wert“ vermutlich, dass der leckere kleine Waldpilz früher in Massen in den Wäldern wuchs und gar nichts Besonderes war. Heute gilt er als Delikatesse, weil man ihn nicht landwirtschaftlich anbauen kann – er lebt nämlich immer in einer Wohngemeinschaft (Symbiose) mit Fichten, Rotbuchen oder anderen Waldbäumen und hat besondere Ansprüche. So kommen Pfifferlinge immer aus Wildsammlung, überwiegend aus Osteuropa. In Deutschland ist das Sammeln von Pfifferlingen nur für den Eigenbedarf erlaubt, die Saison geht bis in den Oktober.

Obst und Gemüse dann zu essen, wenn es frisch geerntet wird, schmeckt besonders gut. Und die Natur hat es schlau eingerichtet – gerade wenn Spargel- und Erdbeersaison zu Ende gehen, sind die Pfifferlinge da!

Autor
Vapiano Redaktion

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