Frische
03.07.2017

Sommerliche Frische – die fünf leckersten Melonenarten

Kennt ihr die Unterschiede? Wir stellen die fünf leckersten Melonenarten vor und geben Tipps für leckere Melonen-Snacks mit Galia, Cantaloupe, Honig-, Wasser- und Futuromelone

Saftig, süß und erfrischend – das sind wirklich alle Melonenarten. Melonen zählen zu den beliebtesten Sommerfrüchten und sind durch ihren hohen Wassergehalt und ihr köstliches Aroma der Durstlöscher mit Geschmack. Weltweit gibt es fast 750 verschiedene Sorten. Damit ihr bei den unterschiedlichen Melonenarten nicht den Überblick verliert, stellen wir euch die fünf bekanntesten vor.

 

1. Cantaloupe-Melone: die coole Kugel aus Italien

Wie alle Melonenarten ist die Cantaloupe eine Verwandte der Gurke und damit ein Kürbisgewächs. Die Melone mit dem hellorangefarbenen Inneren wird auch Zuckermelone genannt und kommt ursprünglich aus dem Städtchen Cantalupo bei Rom. Ihre hell- bis dunkelgrüne, raue Schale wird von vielen sandfarbigen Furchen überzogen. Innen ist sie ein wahrer Schatz: Dort verbirgt sich besonders süßes und aromatisches Fruchtfleisch. Unser Tipp: Probiert im Sommer mal Melone gegrillt, das ist ein tolles erfrischendes Gericht. Mit Zitronen-Thymian-Soße beträufeln, fertig ist der fruchtige Barbecue-Snack.

2. Honigmelone: der gelbe Power-Ball

Manche sagen zur Honigmelone auch Gelbe Kanarische, Amarillomelone oder Wintermelone: Diese Melonenart ist oval geformt, knallgelb, kommt ursprünglich aus Afrika und wird in China, aber auch in Spanien, Griechenland und Italien angebaut. Ihre Schale ist glatt bis leicht gefurcht. Darunter befindet sich lieblich-süßes Fruchtfleisch, das von gelb über leicht grünlich bis hin zu weiß variiert. Die Kerne liegen in einer Art Hohlraum und können sehr leicht herausgetrennt werden. Ihr könnt eine frisch aufgeschnittene Honigmelone zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren, indem ihr die Schnittflächen mit Folie bedeckt. Unser Tipp: Honigmelone macht eine gute Figur in Shakes, frischen Sommersüppchen oder sogar Chutneys. Oder ihr genießt sie pur und als Vorspeisenklassiker mit Schinken. 

3. Wassermelone: der grüne Riese

Sie besteht zu 95 Prozent aus Wasser und wird Sugar Baby und Crimson Sweet genannt. Die Früchte der Wassermelone werden schnell mehrere Kilo schwer und sehr groß, daher findet ihr sie im Handel auch bereits aufgeschnitten. Diese Melonenart beeindruckt mit einer dunkelgrünen Schale, während das Fruchtfleisch purpurrot ist. Der Geschmack ist frisch und leicht süßlich. Eine Crimson Sweet erkennt ihr an den hellgrünen Streifen, die die dunkelgrüne Schale durchziehen. Ob als Smoothie, Frozen Margarita, Snack beim Picknick oder im Salat – die Wassermelone ist extrem vielseitig. 

4. Galiamelone oder Netzmelone: das gemusterte Rundstück

Die Galiamelone hat eine mit einem rauen Netz überzogene Schale und ist kugelrund. Ist sie reif, wird sie gelb und schmeckt süßlich-frisch. Ihr erkennt ihre Reife am tollen Duft und daran, dass die Netzstruktur der Schale leicht runzlig wird. Die Galiamelone ist eine der beliebtesten Melonenarten für den Obstsalat und schmeckt im Müsli oder in Kombination mit Dolci. Auch die Galia lässt sich super mit salzigen Snacks kombinieren – Parmaschinken oder würziger Rosmarinschinken passen perfekt.

5. Die Futuromelone: Frische im Football-Look 

Diese Melonenart wird auch Piel de Sapo genannt, was so viel heißt wie Krötenhaut. Dabei sieht diese Frucht eher ein bisschen aus wie ein Football mit einer dunkelgrünen, gemusterten Schale. Eine Futuromelone könnt ihr problemlos länger lagern. Sie schmeckt süßlich und ist zugleich sehr knackig, erfrischend und aromatisch. Die Melonenart ist in Spanien extrem beliebt und wird dort gerne mit Serranoschinken gegessen. 

Wie ihr seht, ist Melone nicht gleich Melone: Ob süß oder salzig, als Smoothie oder gegrillt – wir lieben die Vitaminbomben und wünschen euch einen Sommer, so süß und intensiv wie der Geschmack der fünf Melonenarten. 

Autor
Vapiano Redaktion

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