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23.06.2017

Unterwegs mit Mario C. Bauer: Inspiration aus der ganzen Welt

Mario C. Bauer hat den schönsten Job der Welt – er ist Mitglied der Vapiano-Geschäftsführung und verbringt den Großteil seiner Zeit auf Reisen, immer auf der Jagd nach Inspiration und natürlich auf der Suche nach neuen Vapiano-Locations! 


Tokio und Istanbul sind seine Lieblingsstädte und er liebt Italien für seine Lebensart und natürlich das leckere Essen. Noch Fragen? Ja – wir hatten noch ein paar, und unterwegs hat sich Mario Bauer die Zeit genommen, uns etwas über seine Leidenschaft und die Küche ferner Länder zu erzählen. Bei uns ist er für die Entwicklung und den Aufbau der Vapiano Restaurants in aller Welt verantwortlich. Das bedeutet auch, dass er rund 300 Nächte im Jahr in Hotels verbringt.

Welches war der ausgefallenste, exotischste Ort, den Du je besucht hast?
Das war Lappland, dort bist du komplett weg von der Zivilisation. Mit dem Flugzeug ging es nach Helsinki, danach noch eineinhalb Stunden mit dem Auto in die Wildnis, und ab da waren wir drei Tage zu Fuß unterwegs, um Nordlichter zu sehen. Dort gibt’s wirklich nichts. Die Luft ist so klar, die Natur so intensiv - das war mit Abstand mein prägendstes Erlebnis.

Eine echte Entdeckung war für mich auch Kolumbien: Im Zuge der Entwicklung und Eröffnung des neuen Vapiano in Bogotá habe ich mich in das Land und seine Menschen verliebt. Ihre Herzlichkeit und Gastfreundschaft haben mich wirklich begeistert.

Was war die größte kulinarische Überraschung?
Ich war auf Kuba und habe Hutia (Baumratte) probiert. Ich war einfach neugierig und dann doch sehr überrascht, dass es viel besser geschmeckt hat als erwartet.

 

Welcher Ort auf der Welt steht noch auf deiner Bucket List, und warum?
Sehr viele spannende und ganz unterschiedliche Länder habe ich für Vapiano schon bereist: Japan, Aserbaidschan und Argentinien zum Beispiel. Mein Traum ist es immer noch, eine ausgedehnte Safari in Afrika zu machen und den Kontinent richtig kennenzulernen, auch Neuseeland möchte ich in Ruhe erleben, aber das braucht Zeit und einen freien Kopf, das kommt noch.

 

Wenn Du in einer großen, unbekannten Stadt ankommst, wo gehst Du als erstes essen? Wird vorher recherchiert oder einfach exploriert?
Erstmal gehe ich zwei, drei Stunden nur spazieren und zwar ganz ohne Stadtplan oder Navi. Ich lasse mich dabei einfach treiben und entdecke neue Ecken, probiere Bars und Restaurants, und nehme mir gerne die Zeit, eine Zigarre zu genießen, um dabei die Umgebung einfach auf mich wirken zu lassen.
Das Wichtigste ist mir bei meinen Reisen der Austausch mit den Menschen vor Ort. Gastronomen
sind naturgemäß lebenslustig und gesellig, sie sind immer gut vernetzt, wissen was in ihrer Stadt los ist und wo etwas Neues passiert. Mein Tipp: fragen, fragen, fragen!

Hast Du ein Lieblingsland, einen Lieblingsort auf der Welt, wenn es um die lokale Küche geht?
Ja, definitiv Kambodscha und Japan. Japan hat aus meiner Sicht einfach das beste Essen, ich hatte das Glück, ein halbes Jahr in Tokio zu leben und habe die Japanische Küche kennen und lieben gelernt. Tonkatsu, das japanische Schnitzel ist nur ein Beispiel, ich liebe alle Arten von Meat, Sushi und Sashimi dort.
Kambodscha ist für mich am überraschendsten. Das ist mir schon öfter aufgefallen –  eher kleinere Länder haben oft eine sehr ausgefeilte, raffinierte Küche, zum Beispiel auch der Libanon oder Peru.

 

Was ist Dein liebstes kulinarisches Reise-Souvenir?
Ich nehme ungern Food mit und reise gerne leicht, mit Handgepäck. Flüssigkeiten scheiden damit schon mal aus. Lieber sammele ich Momente und Eindrücke, mache Fotos und teile sie sehr gern.



 

Hast Du aus wärmeren Klimazonen einen Tipp für richtig heiße Tage mitgebracht?
Tropische Hitze kann für uns sehr anstrengend sein, das ist einfach so. Viel zu trinken ist auf jeden Fall ein Tipp, ganz automatisch trinke ich in sehr warmen Regionen gut und gerne fünf Liter am Tag. Und ich finde es am einfachsten, die lokalen Gerichte genauso zu genießen wie es die Locals tun und mich ihrem Rhythmus anzupassen.

Was ist das Schönste an Deinem Job als Executive Board Member, Expansion, Partnerships & New Markets bei Vapiano?
Ganz klar: der Austausch mit Menschen! Kontakte knüpfen, in Bewegung sein, das mag ich. Ich habe kein festes Büro, arbeite dort wo ich gerade bin. Das kann ein Hotelzimmer, eine Airport-Lounge oder eine Bar sein, aber es ist eben kein Büroraum, in dem ich jeden Tag sitzen muss.
Und ich schätze es immer wieder sehr, die neuen Vapiano Restaurants mit zum Leben zu erwecken und intensiv Zeit mit den Vapianisti vor Ort zu verbringen.

Herzlichen Dank Mario für deine Reise-Eindrücke!

Autor
Vapiano Redaktion

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