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19.08.2015

Vapiano Kiel: Nicht das einzige Highlight in der Landeshauptstadt

Das Vapiano Kiel gehört zu den beliebtesten in der Bundesrepublik, wir versuchen herauszufinden, warum das so ist und was es sonst noch Schönes in der Landeshauptstadt zu sehen gibt. Dafür haben wir uns mit dem Betriebsleiter des Kieler Vapianos, Marco Macke, getroffen.


Lieber Marco, du bist eine richtige Kieler Sprotte. Es hat dich nur für ein Jahr in eine andere Stadt gezogen. Was ist das Besondere an Kiel?
Für mich ist Kiel einfach die schönste Stadt der Welt! Ich liebe das Wasser, dementsprechend kann ich auch gar nicht sagen, wo es mir hier am besten gefällt oder warum ich es hier so liebe – ich lebe da, wo andere Urlaub machen, was kann es Schöneres geben?

Also gibt es nichts, was du einem Besucher auf alle Fälle ans Herz legen würdest, wenn er die Stadt besuchen kommt?
Ich finde, man sollte auf jeden Fall einen Abstecher nach Laboe machen. Frisch gefangener Fisch sorgt dafür, dass die Fischbrötchen unglaublich lecker sind. Dazu ist der ganze Ort eine einzige Promenade. Alles spielt sich direkt an dem langen feinen und weißen Sandstrand ab, es ist einfach wunderschön dort. Überall gibt es kleine Läden, in denen man stöbern kann, Cafés – dort kann man einfach mal die Seele baumeln lassen.

Und was ist das Besondere am Vapiano in Kiel? Die direkte Lage an der Kieler Förde, das ist die schmale Meeresbucht, welche die Stadt in zwei Hälften teilt. Das Restaurant und die Förde trennt nur die Kai-Mauer, an der die Schiffe anlegen. Das macht es definitiv zu einem besonderen Vapiano, wie ich finde. Von der Terrasse haben die Gäste einen wunderschönen und vor allem freien, direkten Blick auf die Kieler Förde.Das Restaurant liegt also direkt am Hafenbecken.

 

Kiel ist ja auch dafür bekannt, dass mittlerweile jede Menge große Kreuzfahrtschiffe dort anlegen. Merkt ihr das? Habt ihr viel internationales Publikum beziehungsweise viele Touristen?

Ja, sehr viele! Vor allem in der Kreuzfahrt-Hochsaison. Die meisten Pötte kommen von Juni bis August in Kiel an. Am Essen merken wir allerdings nicht, ob es sich um einen Touristen handelt oder um einen Einheimischen. Das einzige, was wirklich auffällt ist, dass Skandinavier anscheinend sehr gerne Pasta Carbonara essen. Die geht bei unseren nordischen Besuchern tatsächlich auffällig oft über den Tresen.

 

 

Du scheinst deine Gäste wirklich gut zu kennen...

Klar! Es ist total interessant zu sehen, wo unsere Gäste so herkommen und in welchem Vapiano sie Stammgast sind. Hin und wieder haben wir sogar Kreuzfahrt-Touristen, die schon mal bei uns waren, das freut mich dann ganz besonders.

 

Das spricht ja nur für das Vapiano Kiel. Wir möchten trotzdem noch mehr erfahren und herausfinden, warum ihr so beliebt seid. Gibt es besondere Aktionen, die nur ihr macht?
Wir veranstalten jedes Jahr ein Kinderfest mit Kinderschminken, Dosenwerfen, Schatzsuche und so weiter. Dabei kochen einige Stars unserer ausgezeichneten Erstliga-Handballmannschaft des THW Kiels, wie zum Beispiel Dominik Klein, bei uns. Für zwei Stunden stehen die Jungs dann an den Stationen und kochen oder werfen auch mal die Pizzen in der Luft herum. Das klappt nicht immer so gut wie bei unseren Vapianisti, sorgt aber für gute Stimmung. Die Einnahmen des Kinderfestes spenden wir dem Mukoviszidose e.V..

Oh, das klingt nach jeder Menge Spaß! Seit wann macht ihr das?
Das machen wir schon seit 2009 und es findet mittlerweile jedes Jahr einmal statt. Normalerweise immer im November. Wir machen es in unserem Restaurant, damit ist es nicht besonders groß. Dieses Jahr werden wir es aber etwas verschieben müssen, weil wir umbauen. Wir versuchen es dann Anfang nächsten Jahres nachzuholen.

Klingt, als müssten wir nach dem Umbau noch einmal bei euch im Vapiano Kiel vorbeikommen! Und nun die letzte Frage: Was ist dein Lieblingsessen von der Karte?
Ich esse wirklich alles sehr gerne. Ganz besonders freue ich mich aber auf die Specials, die es alle zwei Monate neu gibt!

Lieber Marco, wir können sehen, warum das Vapiano Kiel sich so großer Beliebtheit erfreut. Nicht nur, dass du einfach viel dafür tust, dass es wirklich allen Gästen gut geht. Du scheinst auch wirklich mit Herzblut bei der Sache zu sein. Vielen Dank für diesen Einblick und für deine Zeit!

Sightseeing-Tipps

 

•    Eine Fahrt mit der Fähre der Kieler Schlepp- und Fährgesellschaft. Der Anleger „Bahnhof“ befindet sich direkt vor dem Vapiano Kiel. Die Fahrt geht die komplette Förde hinauf bis nach Laboe, von wo aus eine weitere Fähre über Schilksee nach Strande fährt.


•    Schilksee ist Kiels nördlichster Stadtteil und der Einzige, der an die offene See grenzt. Außerdem befindet sich hier das Olympiazentrum Schilksee; es war während der Olympischen Spiele 1972 Austragungsort der Segel-Wettkämpfe. Jedes Jahr zur Kieler Woche finden hier noch immer die Segel-Wettkämpfe statt.


•    Der Falkensteiner Strand – am einfachsten lässt er sich mit der Fähre erreichen, die direkt vor dem Vapiano Kiel ablegt. Hier gibt es nicht nur einen langen Sandstrand zu sehen, sondern auch den Friedrichsorter Leuchtturm. Er markiert mit nur 1.900 Metern die engste Stelle der Kieler Förde. Im angrenzenden Waldgebiet gibt es sogar einen Hochseilgarten.

 

•    Das Aquarium – spielt das Wetter mal nicht so mit, ist ein Ausflug ins Kieler Aquarium ein absolutes Muss. 

 

•    Botanischer Garten – er liegt im nördlicheren Teil der Stadt, direkt hinter dem Universitätsgelände und zeigt einen Querschnitt aller Pflanzen dieser Erde.

 

 

•    Das Ostseebad Laboe – es liegt eine knappe halbe Stunde Autofahrt vom Kieler Zentrum entfernt, aber auch hierher fährt die Förde-Fähre vom Kieler Bahnhof. Durch den Ort zieht sich nicht nur das schöne Promenaden-Ufer, direkt auf dem Strand liegt das U-Boot „U 995“. Das im Zweiten Weltkrieg eingesetzte Unterwasserboot liegt hier seit 1972, ist ein Museumsschiff und offen für Besichtigungen. Es liegt am Fuße des Laboer Ehrenmals, welches 1936 als Kriegsdenkmal erbaut wurde. Heute erinnert es an die auf den Meeren gebliebenen Seeleute aller Nationen.

 

•    Der Kieler Rathausturm – er steht mitten in der Stadt und von der Aussichtsplattform hat man einen fabelhaften Blick.


•    Das Hindenburgufer beziehungsweise die Kiellinie – ein Spaziergang direkt an der Kieler Förde entlang. Bei schönem Wetter eine echte Alternative zur Fähre.


•    Das Zoologische Museum – hier gibt es Deutschlands einziges und vollständiges Pottwal-Skelett zu sehen. Es ist 14 Meter lang und 1,5 Tonnen schwer.


•    Die Holtenauer Straße – wer auf Schaufenster-Bummeln abseits der Touristen-Ströme steht und dabei auch gerne mal einen Kaffee trinkt, ist hier goldrichtig.

Autor
Kim, Public Relations

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