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25.09.2015

Vapiano Marseille: Sehenswürdigkeiten in Frankreichs wichtigster Hafenstadt

Seit 2014 hat Marseille eine Sehenswürdigkeit mehr. Welche das ist, wer dort ein und aus geht und was die Marseiller in unseren Restaurants am liebsten essen, das verrät uns unser Local Store Manager Vincent Astier im Interview.

Marseille liegt direkt an der Mittelmeer-Küste. Es ist nicht nur Frankreichs wichtigste Hafenstadt – seit 2014 ist es mit einem neuen Vapiano inklusive zwei großer Dachterrassen auch um eine Attraktion reicher, wie unser Local Store Manager Vincent im Interview berichtet. Er erzählt uns außerdem, welche besondere Geschichte das bereits 2011 eröffnete Vapiano in der Innenstadt hat und gibt den ein oder anderen Geheimtipp zu dieser schönen mediterranen Stadt in Südfrankreich.

Hallo Vincent, wie schön, dass du Zeit für uns hast. Verrate doch mal, was das Tolle an Marseille ist.

Ich persönlich liebe die Stadt vor allem wegen des Mittelmeers. Es ist unsagbar schön! Durch das Meer herrscht in der ganzen Stadt ein ganz besonderes Licht. Aber auch die Menschen sind hier ganz anders, als in anderen französischen Städten – viel freundlicher, wie ich finde.

 

Kannst du das konkretisieren? Und gibt es vielleicht auch etwas, bei dem man sich mit den Einheimischen streiten kann?

Marseille ist sehr kosmopolitisch. Die Leute hier sind ein bunter Mix aus verschiedensten ethnischen Kulturen und jeder Einzelne ist sehr stolz auf seine Stadt. Bei den Einen bezieht sich der Stolz auf die Schönheit von Marseille selbst, bei den Anderen geht es dabei in die sportliche Richtung, oder besser gesagt: um Fußball. Das wäre dann auch das Thema, bei dem man sich ordentlich mit den Marseillern anlegen kann. Sprich niemals über den Fußball-Club „Paris Saint Germain“!

 

Ah, guter Tipp! Und wenn ein Besucher für einen Tag in der Stadt ist, was sollte er in jedem Fall gesehen haben?

Um das vorwegzunehmen: Ein Tag in Marseille reicht überhaupt nicht aus, um all die Schätze dieser schönen Stadt zu erkunden und zu entdecken! Aber gut, wenn, dann sollte man in jedem Fall rauf zur „Notre Dame de la Garde“ – oder auch „La bonne Mère“, die gute Mutter, wie wir sie hier nennen. Von dem Hügel aus, auf dem diese wunderschöne Kirche steht, hat man einen fantastischen Blick über die ganze Stadt, das Meer und die naheliegenden Inseln. Sie ist Marseilles Sehenswürdigkeit Nummer eins!

 

Und was ist dein persönlicher Lieblingsspot in Marseille? Eine Sehenswürdigkeit außerhalb der typischen Touristen-Regionen?

Mein persönlicher Lieblingsplatz gehört zwar auch zu Marseilles Sehenswürdigkeiten, liegtaber außerhalb des ganzen Stadt-Trubels. Bei uns heißen sie „Les Calanques“. Das sind Felsbuchten an der südlichen Küste, völlig naturbelassen. Zwischen den Felsen befinden sich kleine Schluchten, richtige Lagunen und die Farben des Wassers sind einfach unbeschreiblich!

 

Oh Vincent, das klingt wirklich traumhaft! Hast du auch noch Tipps für Leute, die die Stadt bei Nacht erkunden wollen?

Während der warmen Monate von Mai bis September gibt es überall um Marseille herum schöne Festivals. Nicht nur Musik sondern auch Tanz- und Theater-Festivals. Direkt in der Stadt verwandeln sich viele Dächer zu angesagten Locations mit vielen Leuten und lauter Musik. Ein Hot-Spot, an dem man aktuell einfach nicht vorbeikommt, ist das „Les Terrasses du Port“. Das ist unser riesengroßes Einkaufszentrum direkt am Hafen, welches 2014 eröffnet hat. Mittendrin mit seinen großartigen Dachterrassen das Vapiano Nummer zwei.

 

Wo wir schon bei dem Thema sind: Magst du eines der beiden Restaurants lieber?

Das Schöne ist, dass sie beide sehr unterschiedlich sind und daher liebe ich sie auch beide. Das Ältere befindet sich mitten in der Stadt. Trotzdem geht es hier recht ruhig und gemütlich zu. Hierher kommen viele Leute aus der Nachbarschaft. Allerdings war es hier auch nicht immer so ruhig!

 

Na, das klingt doch spannend, erzähl! Welche Geschichte versteckt sich hinter dem Vapiano in der Avenue du Prado?

Früher war in dem Gebäude eine sehr bekannte Polizeistation. Bekannt allerdings nicht für die Verbrecher, sondern für den Chef. Das war Georges Nguyen van Loc, man nannte ihn auch „le Chinios“, auf deutsch „der Chinese“. Über sein Leben als Polizist und Chef der Station hat er ein Buch geschrieben, das später als TV-Serie realisiert wurde. Hier hat er sich sogar selbst gespielt.

 

Und jetzt wohnt ein Vapiano in diesem historischen Gebäude ... da kann Restaurant Nummer zwei sicherlich nicht mithalten oder?

Naja, das zweite Restaurant ist brandneu und Teil dieses hochmodernen, unfassbar großen Einkaufszentrums „Les Terasses du Port“. Hier haben wir zwei tolle Terrassen mit einem atemberaubenden Meerblick. Dieses Vapiano hat sich über die Sommermonate zu einem der Hot-Spots in Marseille entwickelt. Tatsächlich kommen hin und wieder richtig bekannte Persönlichkeiten in unser Restaurant – Fußball-Profis, Politiker oder auch Sänger. Meistens erkenne ich die aber nicht.

 

Gibt es denn irgendwelche Gerichte, die bei euch in Marseille besonders oft über die Theke gehen?

Grundsätzlich wird hier sehr viel Pasta gegessen. Da ist es auch egal, auf welches der beiden Restaurants man schaut. Besonders oft sind es aber die „Crema die Funghi“ und die „Carbonara Salmone“. Ich selbst stehe eher auf Pizza, die mit Pesto und Spinat ist mein absoluter Favorit.

 

Vincent, das klingt nach einem baldigen City-Trip nach Südfrankreich! Vielen Dank für deine Zeit und die schönen Tipps zu Marseilles Sehenswürdigkeiten!

 

 

Autor
Kim, Public Relations

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