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25.04.2016

Was macht eigentlich ... ein Training Consultant bei Vapiano?

Den Vapianist an der Pasta-, Pizza- oder Salatstation kennt wohl jeder – es gibt aber noch viele andere spannende Menschen, denen es sich über die Schulter zu schauen lohnt. In Teil 1 der Reihe über Berufe bei Vapiano stellen wir den Training Consultant Markus Wendling vor. Seit sechseinhalb Jahren arbeitet der 27-Jährige aus Eppingen bei Heilbronn mittlerweile bei Vapiano – und erzählt uns von seiner spannenden Laufbahn vom Vapianist an der Pasta-Station bis zum Trainer in der Bonner Zentrale.

Hallo Markus, schön, dass du Zeit für ein Interview hast! Du bist Training Consultant bei Vapiano – erklär doch mal, was das genau bedeutet.
Ein Training Consultant hat viele verschiedene Aufgaben. Der Bereich des Trainings, also der Weiterbildung von Mitarbeitern in unserem Weiterbildungszentrum, der V-Academy in Bonn, nimmt aber den größten Teil ein. Ich habe mich stark darauf spezialisiert, Trainer für die Vapianisti in den Restaurants fachlich auszubilden. Dabei vermittele ich ihnen die richtige Methodik und erkläre zum Beispiel, worauf sie bei der Kommunikation mit Mitarbeitern achten sollten oder zum Beispiel welche Rolle die Körperhaltung dabei spielt.

Welche Aufgaben hast du neben den Trainings in der V-Academy noch?
Ich bin zum Beispiel für unseren E-Learning-Bereich, das sogenannte V-Learning, mitverantwortlich. Dort zeige ich unseren Mitarbeitern per Online-Video, wie einzelne Gerichte gekocht werden. Ein zweiter Baustein meiner Arbeit ist die Entwicklung und Pflege von Trainingsunterlagen, mit denen unsere Trainer, aber auch neue Mitarbeiter eingelernt werden. Es dient unter anderem auch als Nachschlagewerk, falls Mitarbeiter etwas vergessen haben – zum Beispiel Details zu den einzelnen Stationen.

Du arbeitest seit sechseinhalb Jahren bei Vapiano. Was hast du vorher gemacht?
Ich bin gelernter Koch und habe meine Ausbildung in einem Hotel in Eppingen gemacht. Weil ich das Konzept von Vapiano toll fand, habe ich nach meinem Zivildienst in Stuttgart einfach mal angefragt und 2009 als Vapianist an der Pasta-Station begonnen.

Wie ging es dann für dich weiter?
Ich hatte von Anfang an das Bedürfnis, mehr zu lernen und habe mir neben meiner Tätigkeit an der Pasta-Station auch noch die Arbeit an der Salat-Station angeeignet. Als bei einer Neueröffnung in Karlsruhe der Pasta-Trainer krank wurde, durfte ich als Ersatz einspringen. Bei diesem Opening ist es nicht geblieben und kurze Zeit später war ich auch in Freiburg dabei. Danach kam mein erstes internationales Opening in Taipeh, wo ich zweieinhalb Wochen war. Von da an habe ich die Trainingsabteilung immer mehr unterstützt.

 


Die Eröffnung in Taipeh war sicher besonders interessant!
Auf jeden Fall! Aber es war auch ein kleiner Kulturschock. Über einige Dinge hatte ich vorher einfach nicht nachgedacht – zum Beispiel dass die Asiaten viel weniger Salz essen, als wir es in Europa tun. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen.

Welche Aufgaben hast du übernommen, als du zurück in Deutschland warst?
Ich habe Trainingstouren mitentwickelt und bin mit einem Team aus Trainern, dem V-Team, durch Deutschland und Österreich getourt, um den Vapianisti Insider-Wissen, zum Beispiel für die Zubereitung der Pasta oder Kaffee, zu vermitteln. Ich war viel unterwegs und nur noch selten als Vapianist in meinem Vapiano in Stuttgart. So ergab sich die Möglichkeit, zu 100 Prozent in die Trainingsabteilung einzusteigen.

Klingt toll! Was macht dir an deinem Job besonders viel Spaß?
Als Training Consultant kann ich Menschen schulen und entwickeln, die sich an der Stelle befinden, an der auch ich vor über sechs Jahren war. Eine gute Möglichkeit ihnen zu zeigen, wo die Reise für sie bei Vapiano hingehen könnte. Und es ist natürlich schön, die Entwicklung von Personen, mit denen ich seit Jahren arbeite, weiter zu verfolgen.

Du bist nicht nur Training Consultant, sondern auch Vapianist des Jahres 2014. Wann hast du von den guten Nachrichten erfahren?
Vergangenes Jahr im Mai bei der Neueröffnung in Fürth. An die Situation damals kann ich mich noch ganz genau erinnern: Ich war gerade mitten in einem Training mit den Vapianisti und wurde plötzlich vom Vorstand unterbrochen, der mir die frohe Botschaft überbrachte. Das war natürlich sehr überraschend für mich – aber der Moment war dadurch umso schöner.

Wenn du gerade mal nicht bei Vapiano arbeitest, was machst du am liebsten in deiner Freizeit?
Ich koche weiterhin sehr gerne, wenn auch nicht unbedingt Pasta. Ansonsten gehe ich auch gern mal ins Kino.

Hast du ein Lieblingsgericht bei Vapiano?
Die Pizza Tonno mit etwas Chilipulver esse ich immer wieder, wenn ich bei Vapiano bin. Und die Pasta Pesto Rosso!

Vielen Dank für das nette Gespräch und die spannenden Einblicke in deine Arbeit, lieber Markus!

Autor
Jana, Marketing Manager

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