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30.06.2016

Was macht eigentlich eine ... Supply Chain Managerin?

Miriam Fiquet arbeitet seit vier Jahren im Supply Chain Management bei Vapiano. Was das ist und welche abwechslungsreichen Aufgaben dort täglich auf sie warten, hat sie uns in einem Interview verraten.

Hallo Miriam! Schön, dass du dir Zeit für ein Interview nimmst. Du arbeitest im Supply Chain Management bei Vapiano. Was bedeutet das eigentlich?


Supply Chain Management bedeutet sehr kurz gesagt: Die Beschaffung all der Dinge, die wir in den Vapianos brauchen. Ob Tablettsets, neue Weine, Hartweizengrieß für unsere Pasta oder saisonale Produkte, wie Spargel, frische Beeren oder Pfifferlinge. Alles, was in den Vapianos zu sehen ist, muss schließlich jemand einkaufen. Das ist mein Job. Anschaulich machen kann man es an dem schönen Beispiel vom Gemüse: Vom Feld bis auf den Teller, den ich natürlich auch eingekauft habe. Überall bedarf es Organisation, Koordination, Verhandlung und Verwaltung. Ich verhandele in meiner Position über Preise und übernehme das Projektmanagement, wähle Produkte aus und schaue mir Produzenten an.  Auch die Begleitung von Testphasen ist Teil meines Jobs. Denn wir führen neue Produkte nicht einfach ein: Neue Lebensmittel, Gerichte oder Getränke verkosten wir einmal intern, Geräte und Verbrauchsmaterialien testen wir vorab – bevor es für eine längere Testphase in ausgewählte Vapianos geht.
An den Neuentwicklungen bin ich auch beteiligt. Hier arbeite ich eng mit der Produktentwicklung und unserem Marketing zusammen. Außerdem bin ich Ansprechpartner für alle Vapianos und die Fachabteilungen, was die von mir eingekauften Produkte angeht.

Was hast du vor deinem Job bei Vapiano beruflich gemacht?

Ich war vorher schon in derselben Branche tätig. Ich habe lange Zeit für ein Unternehmen gearbeitet, das auf die Lieferung von Feinkostprodukten an die gehobene Gastronomie spezialisiert ist. Dort war ich für den Einkauf von frischem Fisch und Meeresfrüchten zuständig. In demselben Unternehmen habe ich meinen Beruf von der Pieke auf gelernt: Ich habe zuerst meine Ausbildung zur Kauffrau für Groß- und Außenhandel gemacht und mich später zu einer Fachkauffrau für Einkauf und Logistik weitergebildet.

Und wie bist du schließlich im Supply Chain Management bei Vapiano gelandet?

Nach der Zeit in meinem alten Unternehmen habe ich nur eine einzige Bewerbung geschrieben – die an Vapiano. Ich hatte einfach Lust auf etwas Neues und wusste gleich, die Stelle ist perfekt für mich.

Und sehr wahrscheinlich auch du für die Stelle. Was gefällt dir denn an deinem Job am besten?

Die Vielseitigkeit! Mein Schreibtisch ist die Schnittstelle zwischen diversen Abteilungen. Ich arbeite viel mit den Kollegen aus anderen Abteilungen wie Marketing, Operations und Produktentwicklung zusammen. Auf der anderen Seite bin ich immer im Austausch mit den Restaurantleitern in den einzelnen Vapianos. Auch auf internationaler Ebene. Im Supply Chain Management in Bonn betreuen wir nicht nur Vapianos in Deutschland, sondern auch weltweit, wie zum Beispiel in Holland, Österreich oder Großbritannien.

Wohin ging deine weiteste Reise für den Job?

Ich arbeite vor allem in Europa und war beruflich schon in Spanien, Italien und Holland. Die bisher längste Dienstreise ging aber nach Vietnam. Dort habe ich verschiedene Produzenten besucht, um mir ein Bild von ihrer Arbeit zu machen und den weiteren Bezug der Waren sicherzustellen.

Es gibt also keinen typischen Tagesablauf für dich?

Nein, im Supply Chain Management ist jeder Tag anders. Ich habe viele unterschiedliche Aufgaben. Die größte Herausforderung dabei: Mich selbst zu organisieren und zu priorisieren, was als nächstes ansteht.

Gibt es denn ein Vapiano in Deutschland, in das es dich immer wieder verschlägt?

Mein liebstes Vapiano in Deutschland ist das Vapiano in Fürth. Dieses Restaurant war unser erster Freestander, also das erste freistehende Vapiano. Die schöne Bottega – unsere „Frische-Werkstatt“, die es den Kunden ermöglicht, unsere Produkte und Zutaten mit nach Hause zu nehmen – und der Take-away-Bereich machen das Restaurant für mich zu etwas ganz Besonderem.

Welches ist dein Lieblingsgericht bei Vapiano?

Puh, das ist schwierig! Die Gambaretti e Spinaci gehören auf jeden Fall zu meinen Favoriten. Doch auch zu einer Portion Pomodoro sage ich nicht nein!

Wenn du nicht gerade bei Vapiano arbeitest, was machst du in deiner Freizeit am liebsten?

Ein Hobby ist das Reisen – meine Familie kommt aus Frankreich, so gibt es immer einen Anlaufpunkt. Ansonsten koche ich in meiner Freizeit auch selber gerne.

Also hast du dein Hobby quasi zum Beruf gemacht! Vielen Dank für das Interview und die spannenden Einblicke in deine Arbeit im Supply Chain Management, liebe Miriam.

Autor
Vapiano Redaktion

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