Lifestyle
11.02.2019

Ausmisten leicht gemacht: Platz schaffen in der Wohnung

Ausmisten nervt. Eigentlich. Doch spätestens seit der beliebten Netflix-Serie „Aufräumen mit Marie Kondo“ hat Deutschland das Aufräumfieber gepackt. Wir stellen euch hilfreiche Tipps aus der Serie vor.

Ausmisten: das Aufräumfieber ist ausgebrochen   

Ausmisten, sich von Kleidung oder Gegenständen trennen, endlich Ordnung schaffen – all das soll laut Bestsellerautorin Marie Kondo nicht nur Freude bereiten, sondern auch für inneren Frieden sorgen. Spätestens seitdem ihre eigene Serie „Aufräumen mit Marie Kondo“ auf Netflix erschienen ist, scheinen alle Netzwerke im Aufräumfieber zu sein. Jeder möchte die sogenannte „KonMari-Methode“ ausprobieren, denn diese soll auch dem größten Ordnungsmuffel dabei helfen, sich effizient von angehäuftem Kram zu trennen. Wir haben für euch einige Tipps zum Ausmisten gesammelt, damit ihr zum Frühjahr endlich Platz in den eigenen vier Wänden schafft.

Ausmisten nach Kategorien


Die meisten hangeln sich beim Ausmisten von einem Zimmer zum anderen. Stattdessen solltet ihr in Sachgruppen denken. In diesem Fall holt ihr alle Gegenstände einer Kategorie aus den jeweiligen Ecken eurer Wohnung hervor und sammelt sie geschlossen an einem Ort. Auch die Reihenfolge ist wichtig: Fangt mit Kleidung an, danach kommen Bücher, Schriftstücke, Kleinkram und zu guter Letzt Dinge, die für euch von emotionalem Wert sind. Hat euch das Aufräumfieber einmal gepackt, wird es euch nicht mehr allzu schwerfallen, euch auch von Dingen zu trennen, die mit Erinnerungen verbunden sind.


Macht es euch Freude?

Marie Kondo betont, dass die Dinge, die man aufheben möchte, einem Freude bereiten sollten. So fordert sie die Teilnehmer ihrer Show auf, alle Gegenstände in die Hand zu nehmen und zu schauen, welche Emotionen sie in ihnen auslösen. Auch ihr könnt beim Ausmisten so vorgehen. Das Wort „irgendwann“ solltet ihr dabei aus eurem Wortschatz streichen. Wollt ihr die Dinge irgendwann mal wieder benutzen und nicht sofort, können sie direkt aussortiert werden. Auch die Gegenstände, die ihr länger als ein Jahr nicht verwendet habt, solltet ihr aussortieren. Gegenstände oder Kleidung, die in gutem Zustand sind, könnt ihr einfach spenden.

Generell gilt: Hinterfragt eure Bedürfnisse. Reichen nicht zwei gute Pfannen, oder braucht ihr wirklich in jeder Größe eine? Oftmals wissen wir schon beim Einkaufen oder in der Umkleidekabine, ob das Teil, das in unserem Einkaufswagen gelandet ist, unser neues Lieblingsstück wird oder nicht. Fragt euch bei jedem Einkauf, ob ihr den Gegenstand wirklich gebrauchen könnt – so vermeidet ihr, dass die frisch ausgemistete Wohnung direkt wieder vollgestopft wird.


Ausmisten und Stauraum abschaffen

Es mag paradox klingen, aber je mehr Stauraum ihr habt, desto mehr Möglichkeiten bieten sich für euch, diesen auch zuzumüllen. Dies gilt vor allem für geschlossenen Stauraum: Sobald ihr Schranktüren und Schubladen schließt und das dahinter liegende Chaos nicht mehr sehen könnt, besteht die Gefahr, dass ihr es verdrängt. Und nicht nur das: Herumliegendes wird gerne in den nahegelegenen Schrank gestopft, egal, ob es dorthin gehört oder nicht. Damit ist Schluss: In euren Kleiderschrank kommen zum Beispiel nur Kleidungsstücke, sonst nichts.

Nicht lange zögern mit dem Ausmisten

Bestenfalls solltet ihr das Ausmisten zügig an einem oder mehreren aufeinanderfolgenden Tagen erledigen, denn so bleibt ihr im „Flow“. Macht ihr euch immer wieder bewusst, warum ihr gewisse Dinge besitzt, geht ihr automatisch pfleglicher mit ihnen um und hinterfragt gleichzeitig eurer eigenes Konsumverhalten. So habt ihr länger etwas von euren schönen Dingen. Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Es ist ganz normal, dass es am Anfang des Ausmistens vieeel schlimmer aussieht als vorher. Aber das geht schnell vorbei, versprochen.

Und wann fangt ihr mit dem Ausmisten an?

Autor
VAPIANO

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