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19.06.2017

Buddha Bowl: Bloggerin Jenny verrät ihr Lieblings-Rezept

Buddha Bowls sind der aktuelle Favorit, wenn es um Gerichte aus einer Schale geht. Bloggerin Jenny stellt Euch ein leckeres Rezept vor.

Buddha Bowls sind gerade groß im Trend, wenn es um Gerichte geht, die aus einer Schale gegessen werden! Bowl Food an sich meint zunächst einmal Essen, das in einer Schale, in einer Bowl angerichtet wird. Sei es herzhaft, süß oder fruchtig.

 

Der aktuelle Star unter den Bowls ist wohl die Buddha Bowl. Tatsächlich ist eine Bowl ja ein bisschen geformt, wie der kugelrunde Bauch eines (chinesischen) Buddhas, doch hat diese Bezeichnung einen viel tiefergehenden Ursprung. Sie hat ihren Namen aus dem Ōryōki, einer ritualisierten Essenform des Zen-Buddhismus. Die Mönche, die sich nach dieser besonderen Weise ernähren, haben eigene Schüssel-Sets. Die größte dieser Schüsseln trägt den Namen Buddha Bowl, da sie die Weisheit Buddhas symbolisiert. Der Bowl-Trend geht auf genau die Idee des Ōryōki von bewusstem und maßvollem Essen zurück.

 

Daher ist das Wichtigste an einer Buddha Bowl, dass sie aus gesunden und nahrhaften Zutaten besteht. Die Bloggerin Jenny von Jennylicous hat uns eine köstliche Buddha Bowl gezaubert. Und das ganz nach dem „Buddha Bowl Konzept.“ Das Essen landet nämlich in einem bestimmten Verhältnis in der der Schale. Kohlenhydrate und Proteine sowie besonders viele Vitamine bilden den Hauptteil und werden von ca. 10% gesunden Fetten ergänzt. Ganz egal, ob warm oder kalt serviert.  

 

Jenny selbst findet das Zusammenspiel warmer und kalter Komponenten sowie knackiger und weicher Texturen besonders lecker. Dazu hat sie ihre Variante bewusst glutenfrei, laktosefrei und vegan gestaltet, somit ist sie für viele Arten von Ernährung geeignet.  

Jenny, wie ist Dein Rezept entstanden?

Ich liebe asiatisches Essen und wollte daher mit meinem Gericht die Geschmackswelt Asiens aufgreifen. Feine lauwarme Hirse bilden den Kohlenhydratanteil meiner Bowl. Brokkoli, frische Möhren, Staudensellerie und Radieschen bilden den frischen Anteil. Die in Brokkoli und Nüssen sind sehr nährreich. Dazu kommen Erdnüsse, wie auch Avocado. Leckere Süße und ihr besonderes Aroma bekommt meine Lieblings-Buddha Bowl durch Mango und Datteln. Abgerundet wird das Ganze von einem würzigen Dressing und frischem Thai-Basilikum. Ich bin sehr gespannt, wie ihr meine Kreation findet und wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen.

 

ZUTATEN FÜR 2 BOWLS:

125 g Hirse (auch im Kochbeutel erhältlich)

Prise Meersalz

3-4 Röschen Brokkoli

2 Möhren

4 Stängel Staudensellerie

6 Radieschen

1/2 Mango

1 Avocado

2 EL Erdnussbutter (crunchy)

2-3 getrocknete Datteln

50 g Erdnüsse

2 Stängel Thai-Basilikum

für das Dressing:

1 TL frischer Ingwer

1 TL frischer Kurkuma

1 EL Sojasoße (glutenfrei)

3 EL Teriyaki Soße (glutenfrei)

ZUBEREITUNG:

 

Die Hirse nach Packungsanleitung circa zehn Minuten in ausreichend (mit Meersalz versetztem) Wasser kochen. Die Brokkoli-Röschen in kochendem Salzwasser zwei Minuten blanchieren und anschließend in Eiswasser geben, damit die schöne grüne Farbe erhalten bleibt.

 

Möhren, Sellerie und Radieschen putzen und in dünne Scheibchen schneiden. Die Mango halbieren und in kleine Stücke schneiden.

 

Auch die Avocado entkernen, schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Die Datteln entkernen und klein schneiden. Als Bowls zwei Schüsseln oder tiefe Teller vorbereiten. Den Boden dieser mit der leicht abgekühlten Hirse bedecken und an einer Stelle etwas anhäufen. Möhren, Sellerie, Radieschen, Brokkoli und Mango rundum anrichten. Auch die Avocado vorsichtig hinzufügen. Jeweils einen Löffel Erdnussbutter dazu geben. Datteln und Erdnüsse in der Mitte quer als Topping drüberstreuen. Mit Thai-Basilikum dekorieren. Für das Dressing Ingwer und Kurkuma frisch reiben, mit den beiden Soßen mischen sowie gut verrühren. Die Bowls mit Dressing beträufeln. Fertig sind die Buddha Bowls: Einfach köstlich glutenfrei genießen!

Tipp:

 

Hirse gibt es bereits genau wie Reis im Kochbeutel zu kaufen. Das spart Zeit und

Aufwand. Die Zubereitung ist super leicht.

 

Je nach Bedarf und Geschmack kann auch

einfach mehr Dressing zubereitet und auf der Buddha Bowl verteilt werden. Eine andere Möglichkeit

besteht auch darin, das Dressing in einem Gläschen zu reichen und jeder kann nach Lust

und Laune zugreifen.

Jenny bloggt auf Jennylicous rund um das Thema glutenfreie Ernährung. Ob in der eigenen Küche oder auf Reisen.

Autor
Jenny

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