Frische
06.06.2017

Erdbeeren, Blaubeeren und Physalis – Wissenswertes über Beerenfrüchte

Sommerzeit ist Beeren-Zeit, und ab sofort findet ihr auf dem Wochenmarkt frische Beerenfrüchte. Kennt ihr sie alle? Hier könnt ihr euch mit Beeren-Wissen fit machen.



Erdbeeren – die ersten Beerenfrüchte der Saison

Den Auftakt zur Beerenfrüchte-Saison machen ab Mai die Erdbeeren, die aus botanischer Sicht eigentlich gar keine Beeren sind. Pflanzenkundler bezeichnen unser liebstes Beerenobst als Sammelnussfrucht, denn sie tragen die Samen auf ihrer Außenhaut, während die echten Beerenfrüchte sie mit ihrem Fruchtfleisch umschließen. Das tut unserer Beerenliebe keinen Abbruch, im Gegenteil: schaut doch mal nach, ob es in eurer Umgebung Erdbeerplantagen gibt. Selberpflücken macht Spaß und es darf genascht werden!


Stachelbeeren – die Haltbaren

Ab Mitte Juli findet ihr im Handel grüne und rote Stachelbeeren. Hinter der leicht durchscheinenden festen Schale wartet bei reifen Beeren süßer Fruchtgenuss. Und keine Sorge, sie sind gar nicht stachelig, manchmal eher leicht pelzig. Ihr könnt diese Beerenfrüchte wunderbar direkt vernaschen. Im Kühlschrank gelagert halten sie lange, reifen sogar noch nach und lassen sich auch zu Konfitüre oder Gelee verarbeiten.

 

Blaubeeren – Bäckers Lieblinge

Blaubeeren, mit die kleinsten unter den Beerenfrüchten, eignen sich prima als Snack für zwischendurch. Auch in süßen Speisen und Gebäck haben sie ihren großen Einsatz, zum Beispiel als Topping auf unserem Blueberry Cheesecake. Mit ihrer tiefblauen Färbung sind sie nicht nur sehr lecker sondern auch wirklich dekorativ.

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Johannisbeeren – Perlenketten aus dem Garten

Ihr Name verrät es, wenn sie reif sind, sind die Nächte kurz. Die Sommersonnenwende und der Johannistag locken uns abends nach draußen. Einem sommerlichen Cocktail verhelfen die kleinen roten Beerenfrüchte zum glamourösen Auftritt. Zum Naschen sind eher die roten Johannisbeeren geeignet, weil sie weniger säuerlich schmecken. Beide, schwarz und rot, sind außerdem tolle Ergänzungen für Smoothies, Gelee oder Fruchtquark.

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Cranberries – die Snack-Profis

Ursprünglich kamen Cranberries oder Kranbeeren aus Nordamerika nach Europa, und wir kennen sie fast ausschließlich in getrocknetem Zustand. Um sie frisch zu essen sind sie eigentlich zu sauer, getrocknet und oftmals leicht gesüßt, entfalten sie aber ein herb-frisches Aroma. Damit sind die dunkelroten Beerenfrüchte als Snack und Topping auf Müsli oder Salat beliebt. Ihr findet sie also eher im Regal bei den Trockenfrüchten als am Frischestand.

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Holunderbeeren – Vorbereitung auf den Winter

Am Ende des Sommers, im September, könnt ihr die schwarzblauen Beerenfrüchte ernten und zu Saft, Gelee oder Sirup verarbeiten. Zum Rohverzehr ist der Geschmack zu herb, aber durch Erhitzen und die Zugabe von Zucker erhaltet ihr ein intensives Aroma und eine tiefe, blauviolette Färbung, die einen tollen Kontrast zu Milchreis, Vanillecreme oder Joghurt bildet.

 

Physalis – die Kap-Stachelbeeren

Diese exotischen Beerenfrüchte kommen vor allem im Winter von weit her zu uns, meist aus Südamerika oder – wie der Name schon verrät – Südafrika. In ihrer natürlichen Verpackung, einer zarten, lampionförmigen Hülle, wirkt die Physalis erstmal unscheinbar, um so überraschender ist dann die Entdeckung der goldgelb glänzenden Beerenfrucht im Inneren. Das Aroma ist vollfruchtig und blumig und verleitet zum direkten Verzehr.

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Autor
Vapiano Redaktion

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