Frische
27.07.2015

Bruschetta selber machen: Es ist gar nicht so schwierig!

Bruschetta selber machen? Gar kein Problem! Aber wie viele Arten dieser kleinen Köstlichkeit gibt es eigentlich und welche schmeckt dem Italiener selbst am besten? Hier die Antworten.

Um ganz vorne anzufangen: Bruschetta gilt in Italien als Antipasto und macht ihrem Namen alle Ehre, auf Deutsch heißt es so viel wie „geröstet“. Aber welches Brot empfiehlt der Profi? Kommt es in den Ofen oder in die Pfanne? „Ein leckeres Weißbrot ist schon mal eine gute Grundlage“, verrät Juan, einer unserer Top-Vapianisti in Berlin. „Im Restaurant nehmen wir das aromatische Ciabatta-Brot“, erklärt er weiter. Das ist natürlich Geschmackssache – daher am besten eins vom Bäcker des Vertrauens kaufen, oder einfach selbst backen. Die Scheiben sollten nicht zu dünn sein, sonst werden sie im Ofen schnell zu trocken. Das Brot mit Olivenöl beträufeln, so werden sie schön gleichmäßig gold-braun.

Bruschetta selber machen – das Topping
Auf die Original-Bruschetta kommen nur kleingewürfelte passierte Tomaten und Basilikum. Damit es zu Hause auch richtig lecker schmeckt, müssen die Tomaten schön aromatisch sein. Und noch ein Tipp von Juan: „Wer mag, der schneidet noch eine kleine rote Zwiebel oder etwas Knoblauch zu dem Tomate-Basilikum-Mix. Die selbstgemachte Bruschetta bekommt so eine lecker-würzige Note.“

Regionale Unterschiede
Bis heute wird das Topping aber immer wieder erweitert, fast jede italienische Provinz hat ihre eigenen Vorlieben. In den Abruzzen, östlich von Rom, legt der Italiener noch Schinken auf das leckere Knusperbrot. Der südlichste Zipfel des Landes mag es feurig: Hier kommen Peperoni oben drauf. Aber auch außerhalb Italiens gehört Bruschetta längst zum täglichen Leben. Im nordspanischen Katalonien gehört das kleine Weißbrot beispielsweise auf den Frühstückstisch. Eingerieben wird es hier auch schon am frühen Morgen mit Knoblauch und Tomaten.
Bon Appetit!

Autor
Juan, Vapianisti

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