Lifestyle
04.11.2016

#FridayFive: Besser vegan leben dank Porridge & Co.

Vegan zu leben ist nicht schwierig, weiß Katleen Haefele, Leitung VEBU-Gastro beim VEBU (Vegetarierbund Deutschland), der Interessenvertretung für vegetarisch und vegan lebende Menschen in Deutschland. Wir haben sie nach ihren Tipps, um vegan zu leben, gefragt. Los geht’s: 

1. So schmeckt Pizza auch ohne Käse

Viel frisches Gemüse als Belag! Und: Gutes Olivenöl für den Teig und auf der Pizza sind die halbe Miete. Eine pflanzliche Käsealternative lässt sich leicht aus Cashewnüssen herstellen.

 

2. Vegan zu leben heißt auch, vegan zu frühstücken. So geht’s:

Das Frühstück ist für mich DIE Mahlzeit des Tages. Ob Porridge, Chiapudding, ein grüner Smoothie oder sonntags frische Brötchen mit Humus oder Avocado – vegan zu leben, kann unheimlich abwechslungsreich und vielfältig sein.

 

3. Für mehr Abwechslung auf dem Teller

Mit meiner Entscheidung, vegan zu leben, habe ich sogenannte „alte Gemüsesorten“ wie Rote Beete, Topinambur oder Grünkohl für mich entdeckt und lieben gelernt. Was mich darüber hinaus zum Staunen gebracht hat, ist die Vielfalt der pflanzlichen Bindemittel, die alternativ zum Ei verwendet werden können: Apfelmus, Leinsamen oder Sojamilch. Vegan zu backen ist heute so einfach wie nie!

 

4. Das leidige Thema: Vegan leben und Nährstoffmangel
Eine ausgewogene und vielfältige vegane Ernährung ist für alle Lebensphasen geeignet und versorgt den Körper mit allen nötigen Nährstoffen und mit annähernd allen Vitaminen. Über angereicherte Nahrungsmittel und eine Vitamin-B12-Zahncreme ist die ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 gewährleistet.

 


5. Vegan essen gehen
Weil immer mehr Menschen vegan leben wollen, gibt es in vielen Städten mittlerweile ein großes Angebot veganer Gastronomiebetriebe. Von gehobener Gastronomie über gutbürgerliche Küche bis hin zum Fast-Food-Imbiss ist alles dabei. In Berlin zählen wir aktuell mehr als 40 vegane Gastronomiebetriebe. Wir empfehlen, auf frische Zutaten zu achten und auch in Restaurants mit gemischtem Angebot nach veganen Gerichten zu fragen. Oft muss nur eine Zutat ausgetauscht oder weggelassen werden und schon ist das pflanzliche Gericht servierfähig.

Vielen Dank, Katleen. Eine Frage haben wir beim Thema „vegan essen gehen“ noch: Wie erkenne ich, dass Wein und andere Getränke vegan sind?

 

Viele Säfte und Weine werden zum Beispiel mit Gelatine geklärt. Wer solche Produkte vermeiden will, hält nach dem „V-Label“ in der Kategorie „vegan“ auf der Verpackung Ausschau. Das V-Label ist ein international geschütztes Qualitätssiegel zur Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Lebensmitteln und Produkten. Es macht in der Kategorie „vegan“ nicht nur deutlich, dass die Produkte keine tierischen Stoffe enthalten, sondern auch, dass sie an keiner Stelle mit solchen in Berührung gekommen sind.

 

Übrigens: Der VEBU hat vor kurzem deutsche Schnellrestaurants auf ihr vegetarisches und veganes Angebot getestet. Platz eins belegt: Vapiano – mit dem größten Angebot an vegetarischer und veganer Speisen sowie der besten Kennzeichnung dieser. Genaueres könnt ihr auf der Internetseite des VEBU nachlesen.  

Autor
Vapiano Redaktion

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