Tricks & Tipps
26.08.2016

#FridayFive – fünf glutenfreie Getreide-Alternativen

Gluten? Nein, danke! Als Alternative zu Pasta, zum Backen oder im Bier: Glutenfreie Getreide und Pseudogetreide lassen sich in der Küche vielseitig einsetzen. Wir stellen euch Amaranth, Teff & Co. vor!

Für Gäste mit Zöliakie – die also das Klebereiweiß Gluten, das in vielen Getreide-Sorten enthalten ist, nicht vertragen – gibt es auf unserer neuen Speisekarte einiges zu entdecken! Passend zum Thema Ernährung ohne Gluten stellen wir euch fünf glutenfreie Getreide beziehungsweise Getreide-Alternativen vor, die garantiert Abwechslung in jede Küche bringen.

 


 

Amaranth: Amaranth zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt: Bereits bei den Inkas und Azteken stand das glutenfreie Getreide auf dem Speiseplan. Wer auf eine abwechslungsreiche Ernährung setzt, sollte das nussige Korn unbedingt ausprobieren: Es eignet sich für die Zubereitung von Bratlingen, Aufläufen oder Pfannengerichten und ist ein super Topping für Suppen. Übrigens: Amaranth gilt, wie Buchzweizen und Quinoa auch, als Pseudogetreide. Bedeutet: Botanisch zählen die drei zu den Körnerfrüchten, in der Küche verwendet man sie allerdings wie herkömmliches Getreide.


Buchweizen: Aus Buchweizenmehl lassen sich leckere Waffeln und Pfannkuchen zaubern. Ihr mögt es lieber herzhaft? Das glutenfreie Getreide, vielmehr Pseudogetreide, eignet sich ebenfalls für die Zubereitung von Knödeln oder Nocken. Angeröstet peppt Buchweizen Müsli und Salate auf.


Hirse: Gekocht macht sich das glutenfreie Getreide großartig als Reisersatz. Auch die Bierindustrie hat Gefallen an Hirse gefunden. Einige Hersteller brauen aus dem Getreide Bier, das auch für Menschen mit Zöliakie geeignet ist. Achtung: Hirse nie roh verzehren! Das Getreide enthält eiweißschädigende Enzyme – diese lassen sich nur durch Kochen oder Rösten zerstören.


Teff: Das glutenfreie Getreide schmeckt süßlich und nussig. Für Flammeri und Aufläufe eignet sich das Korn sehr gut – sogar Soßen lassen sich mit Teff binden. In Äthiopien, seinem Ursprungsland, bereitet man mit Teff das „Injera“ zu: ein weiches Fladenbrot aus der Pfanne.

Quinoa: Quinoa gilt heute als „Superfood“: Es macht lange satt und ist ein echtes Multitalent: Als Reisalternative, in Salaten und Eintöpfen, als Füllung oder im Müsli – dieses glutenfreie (Pseudo-) Getreide ist tatsächlich super-vielseitig!

 


Und jetzt ran an die Kochlöffel! Welches glutenfreie Getreide testet ihr als erstes aus?

Autor
Vapiano-Redaktion

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