Tricks & Tipps
27.04.2016

Gemüse lagern – wir verraten euch, wie ihr eure frischen Einkäufe am besten aufbewahrt

Der Frühling ist da und das bedeutet: einkaufen auf dem Markt! Doch schon am nächsten Tag sieht euer Gemüse nicht mehr frisch aus. Ursache ist oft eine falsche Lagerung. Wir verraten euch, wie ihr Spargel und Co. zu Hause richtig lagert.

Die meisten Gemüsesorten bestehen zu 70 bis 90 Prozent aus Wasser. Wenn sie geerntet werden, bricht die natürliche Wasserzufuhr ab. Nach der Trennung von der Wurzel beginnt Gemüse sofort zu welken. Mit dem Verderben gehen auch die Vitalstoffe langsam verloren. Je länger ihr das Grünzeug also lagert, desto höher ist der Vitalstoffverlust. Dem könnt ihr am besten entgegenwirken, indem ihr eure Einkäufe entweder sofort verarbeitet oder sie blanchiert und einfriert.

Gemüse lagern – aber richtig!

Eine gute Orientierung für die perfekte Lagerung ist das Herkunftsland. Sorten wie Tomaten, Gurken, Paprika oder Zucchini, die aus südlichen Regionen stammen, sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Diese Sorten sind kalte Temperaturen nicht gewohnt und können daher schnell einen Kälteschock erleiden. Am besten lagert ihr sie an einem schattigen, trockenen Ort. Sylvia Abel ist Expertin beimLogistik-Unternehmen CF Gastro Service GmbH. „Wird es gleich nach dem Kauf oder am nächsten Tag zubereitet, kann man das Gemüse in perforierten Plastikbeuteln bei Raumtemperatur aufbewahren“, rät sie. Gemüse, die aus einheimischen Regionen stammen – zum Beispiel Brokkoli oder Kohl – könnt ihr problemlos im Kühlschrank lagern. Viele Knollengemüse, Wurzeln und sogar Spargel könnt ihr übrigens auch in den Kühlschrank verfrachten; am besten ihr schlagt sie in ein nasses Küchentuch ein und legt sie in das Gemüsefach.

Aber auch die richtigen Nachbarn im Gemüseregal sind von Bedeutung. Äpfel und Tomaten solltet ihr getrennt vom restlichen Gemüse lagern. Diese Sorten setzen Ethylen frei – ein Pflanzenhormon, das für den Reifungsprozess verantwortlich ist – und lassen andere Sorten in ihrer Nähe so schneller verderben. Auch Zwiebeln und Kartoffeln solltet ihr nicht zusammen lagern. Die Kartoffeln nehmen sonst die Feuchtigkeit der Zwiebeln auf und können so schneller faulen. Zwiebeln und Knoblauch sollten luftig und trocken aufbewahrt werden. „Dazu gibt es spezielle Tontöpfe oder Leinensäckchen“, weiß die Expertin.

Auf der sicheren Seite seid ihr natürlich immer dann, wenn ihr euer frisches Gemüse sofort verarbeitet – schmeckt auch am Besten!

Autor
Amy, Vapianisti

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