20.09.2018

Kleines Urban-Gardening-1x1

Urban Gardening ist in! Auch unsere aktuellen Specials sind von städtischen Gartenbauprojekten inspiriert, die momentan überall in Deutschland entstehen. Höchste Zeit für ein Urban-Gardening-1x1.

 

Was ist Urban Gardening?

 

Überall in Deutschland entstehen derzeit frei zugängliche Flächen, auf denen sich (Hobby-)Gärtner so richtig austoben können. So sollen triste Großstädte ein bisschen grüner gestaltet und Orte geschaffen werden, an denen jeder etwas pflanzen und ernten kann. Zudem wird ein nachhaltigerer und ökologischer Lebensstil gefördert. Die Bewegung stammt ursprünglich aus New York, wo bereits in den Siebzigern Gemeinschaftsgärten angelegt wurden. An welchen Orten in Deutschland es besonders schöne Urban-Gardening-Projekte gibt, haben wir hier für euch aufgelistet. In unserem 1x1 verraten wir euch jetzt aber erst mal die wichtigsten Infos rund ums Thema Urban Gardening, damit ihr sofort euren eigenen Garten anlegen könnt. Los gehts!

Für Urban Gardening ist überall Platz

 

Beim Urban Gardening ist der Platz zum Anbauen von Gemüse & Co. oftmals begrenzt, da sich viele Gärtner eine Fläche teilen müssen. Teilen müsst ihr eure Balkone und Gärten zwar nicht, aber oftmals scheint der Platz zum Anbauen auf den ersten Blick nicht auszureichen. Wir überzeugen euch vom Gegenteil: Blumentöpfe für das Balkongitter, Hochbeete oder vertikale Beete ermöglichen es, auch auf kleinstem Raum einen Urban Garden anzulegen. Ein Hochbeet eignet sich bestens, um platzsparend Gemüse anzupflanzen. Kräuter fühlen sich in einem vertikalen Beet wohl. Pflanzen hingegen wandern in die Blumentöpfe. Ein großer Vorteil des Urban Gardening ist, dass ihr Töpfe, Kisten und Hochbeete jederzeit neu arrangieren könnt – so wird es auf dem Balkon und im Garten nie langweilig!

Welche Pflanzen eignen sich zum Urban Gardening?

 

Hochbeet und Blumentöpfe stehen bereit? Jetzt gehts um die Auswahl der passenden Pflanzen. Wer sich selbst mit Gemüse versorgen möchte, kann zum Einstieg auf Salate, Salatrauken und Kräuter zurückgreifen. Fortgeschrittene Botaniker können sich an Tomaten, Spargel oder Kartoffeln versuchen.

Für Beerenfans bietet sich übrigens der Anbau von Erdbeeren an – die spätere Ernte eignet sich perfekt für einen Strawberry Mojito. Ihr braucht Starthilfe? Hier zeigen wir euch, wie ihr aus Strünken und Wurzeln neues Gemüse ziehen könnt.

Urban Gardening und seine Helfer

 

Damit eure eingepflanzten Schätze prächtig gedeihen, gibt es einiges zu beachten: Die Blumenerde zum Beispiel sollte schön locker sein und nicht aneinanderkleben, wenn sie nass wird. Außerdem sollte der pH-Wert eurer Blumenerde zu den Bedürfnissen der Pflanzen passen: Obstsorten wie Blaubeeren oder Rhabarber bevorzugen saure Erde. Für Tomaten und andere Gemüsesorten gibt es im Baumarkt sogar spezielle Erde.

Regelmäßiges Gießen gehört zum Urban Gardening natürlich auch dazu – achtet in jedem Fall darauf, dass jede Pflanze unterschiedlich viel Wasser benötigt.

Dünger ist eine gute Möglichkeit, um eure Pflanzen beim Wachsen zu unterstützen. Ihr möchtet ökologisches Urban Gardening betreiben? Greift zu Biodünger oder bedient euch an alten Hausmitteln: Kaffeesatz und Kamillentee eignen sich nämlich ebenfalls. Achtet beim Aussäen auch darauf, wie viel Licht Salat, Kräuter & Co. benötigen, und wählt einen entsprechend geeigneten Platz aus. 

Beste Zutaten dank Urban Gardening

 

Das Beste am Urban Gardening? Der Moment, wenn ihr eure eigene Ernte endlich in den Händen haltet. Salate, Gemüsepfannen, Smoothies & Co. schmecken sofort besser, wenn ihr frische Zutaten vom Balkon oder aus dem Garten verwendet, versprochen! In unseren aktuellen Specials stehen übrigens bis zum 15. November saisonale Zutaten im Fokus, die ebenfalls einen Platz in jedem Urban Garden verdient haben – unbedingt probieren!

Und wann gehts für euch ab ins Beet?

Autor
VAPIANO

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