Frische
12.11.2015

Leckeres zur Pilzsaison: So lassen sich essbare Pilze finden

Es ist Pilzsaison! Ein Grund mehr, sich mit den schmackhaften Leckerbissen zu befassen. Wo wachsen sie und worauf müssen Pilzsammler besonders achten? Unsere Vapianisti kennen sich aus und erklären, worauf es beim Sammeln und Kaufen ankommt.


Während Kulturpilze wie Champignons oder Austernpilze bei uns ganzjährig zu haben sind, haben in der zweiten Jahreshälfte auch Wald- und Wildpilze Saison. Dazu gehören unter anderem Steinpilze, Pfifferlinge und auch Brätlinge – in den heimischen Wäldern sind so manche Leckerbissen zu finden.


Pilze sind nicht nur schmackhaft, sondern auch vielseitig einsetzbar. Kein Wunder also, dass wir den leckeren Gaumenschmaus auch in unseren Vapianos anbieten. „Unser Insalata ai Funghi ist der perfekte Wintersalat: Feldsalat, Kirschtomaten, Radieschen, unser hausgemachtes Balsamicodressing und ein bunter Pilzmix bestehend aus Champignons, Kräuterseitlingen und Austernpilzen machen diesen Salat zum echten Hochgenuss. Grana Padano D.O.P. rundet den Salat ab“, sagen unsere Vapianisti. Ausreichend Gründe, um in der Pilzsaison ordentlich zu schlemmen!


Wer über unseren Special-Zeitraum hinaus nicht auf leckere Pilze verzichten möchte, der kann sich selbst auf die Suche begeben. Und dabei gibt es einige Tipps und Tricks, die das Sammeln und Aufbewahren noch einfacher machen.

Wer suchet, der findet
Wer Pilze sammeln geht, der muss wissen, wo sie zu finden sind. Pfifferlinge wachsen auf lockerem Waldboden, zum Beispiel unter Fichten oder Kiefern. Auch Steinpilze sind unter Nadelbäumen zu finden, wachsen aber ebenso in Laubwäldern auf feuchtem und moosigem Boden. Da Steinpilze zur Gattung der Röhrlinge gehören, werden sie leicht mit einem ungenießbarem Verwandten verwechselt: dem Gallenröhrling. Er ist zwar nicht giftig, schmeckt jedoch auch nicht besonders gut und kann zu Verdauungsstörungen führen.

 

Sammeln Sie nur, was Sie kennen
Grundsätzlich gilt: Nur Pilze sammeln, die eindeutig zu identifizieren sind. Zu fast jedem Speisepilz gibt es mindestens ein giftiges Gegenstück, das dem Original zum Verwechseln ähnlich sieht. Im Zweifel heißt es daher lieber: „Finger weg“! Bei Unsicherheiten gibt es auch Pilzbestimmungsbücher oder Pilzsachverständiger, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zum Transport eignet sich am besten ein luftdurchlässiger Korb. In Plastiktüten werden die Wildpilze zu schnell zerquetscht und verderben leichter.



Auf die Zubereitung kommt es an
Nicht nur giftige, auch falsch zubereitete Pilze können zu Magenbeschwerden führen. Während Champignons zum Beispiel auch roh ein Genuss sind, sollten Wild- und Waldpilze lieber immer gut gegart werden. Die gesammelten Leckereien sollten mit einer Bürste, einem Pinsel oder auch einem Küchentuch gründlich von Sand und Erde gesäubert werden. Die Pilze nicht mit Wasser waschen – dabei werden sie schwammig und verderben schneller.
Am besten sollte die Zubereitung direkt nach dem Sammeln oder spätestens am Tag darauf erfolgen. Wenn die Pilze doch zwei oder drei Tage länger aufbewahrt werden, haben sie es gern trocken und kühl. Ob als Suppe, einfach mit Zwiebeln gedünstet oder zum Salat wie bei unserem Insalata ai Funghi – zur Pilzsaison schmecken sie am allerbesten.

Autor
Amy, Vapianisti

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