Lifestyle
04.04.2016

Mediterrane Zitronen-Buttermilch-Törtchen

Zitronen verfeinern nicht nur Drinks, Limonaden und pikante Gerichte, mit ihnen kann man auch köstlichen Zitronenkuchen backen. Bloggerin Sandra backt für Euch ein mediterranes Zitronen-Buttermilch-Törtchen

Jeder erinnert sich wahrscheinlich an den Moment, als er in seiner Kindheit zum ersten Mal in ein Stück Zitrone gebissen hat. Als Mutprobe oder aus Neugier. Die gelbe Zitrusfrucht kann jedoch noch viel mehr, als nur „lustig machen“. Ein Spritzer Zitronensaft verfeinert viele süße und pikante Gerichte, Limonaden oder Longdrinks. Und nicht nur ihr Saft ist kostbar, auch der Abrieb der Zitronenschale, in der sich viele ätherische Öle verstecken, verleiht vielen Gerichten eine besondere Note.


Die Zitrone zählt, wie auch Orangen, Limetten und Kumquats, zu den Zitrusfrüchten. Die gelbe Frucht wächst vorrangig in den USA, in Italien und in Spanien. Und das das ganze Jahr über, denn Zitronenbäume sind immergrün. Am besten schmecken geerntete Zitronen dann, wenn sie sich schwer und gefüllt anfühlen. Dann sind sie besonders saftig. Außerdem sollte die Schale eine gleichmäßige Färbung haben.

 

Aber die Zitrone kann auch ganz klassisch – im Zitronenkuchen etwa. Frisch, nicht zu süß und einfach lecker – das hat Sandra vom Blog Törtchen und andere Leckereien für uns bewiesen. Sandra kommt aus Bonn und hat eine große Liebe für all die kleinen süßen Dinge des Lebens. Törtchen, Plätzchen aber auch Torten und Kuchen – das Backen ist ihre Leidenschaft. Das Backewerk dekoriert sie liebevoll und auf ihrem Blog gibt es viele Leckereien zum Nachmachen.
Eine Rezeptkreation mit Zitrone – ein Kinderspiel für Sandra. Aus dem Auftrag „Zitronenkuchen“ wurde ein Zitronen-Buttermilch-Törtchen, das nicht nur mediterran mit Basilikum verfeinert ist, es ist auch noch ganz schön trendy und kommt als „Naked Cake“. Naked Cakes sind Kuchen, die ein bisschen unfertig aussehen und optisch durch das Wechselspiel von Boden und Füllung leben. Die „nackten Kuchen“ kommen ganz ohne Fondants, Glasur und Co aus.

 


Für das Kuchen-Highlight mit Zitrone braucht ihr:

Einkaufsliste

 

Zutaten Böden (16-18 cm Durchmesser):

  • 420 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 360 g Zucker
  • 80 g weiche Butter
  • Mark einer Vanille-Schote
  • 300 ml Buttermilch
  • 3 Eier (L)
  • 60 ml frischer Zitronensaft
  • 3 Tl Abrieb einer Bio-Zitrone

Zutaten Creme:

  • 3 Eiweiß (L)
  • 150 g Zucker
  • 180 g weiche Butter
  • eine Hand voll frische Basilikumblätter

 Optional: Lemoncurd und Zitronen- oder Limettenscheiben zur Dekoration 

So backt ihr die Kuchenböden

Zuerst den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dann Mehl und Backpulver in einer Backschüssel gut vermengen.

In einer weiteren Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker vermischen. Dann werden die Vanille und Eier unter die Masse gerührt. Es folgen die Mehlmischung, Buttermilch und der Zitronensaft, die abwechselnd und unter ständigem Rühren zur Masse hinzugegeben werden. Zum Schluss kommt noch der Zitronenabrieb hinzu. Alles solange rühren, bis eine cremige und homogene Masse entsteht. Diese Masse dann in drei gleichmäßige Mengen aufteilen, jeweils in eine mit Backpapier ausgelegte Backform (Durchmesser 16-18cm) geben und backen.

Wenn ihr drei Formen habt, könnt ihr die Bödeb parallel backen. Ansonsten backt die sie nacheinander. Nach ungefähr 35 Minuten die Stäbchenprobe machen. Klebt noch flüssiger Teig am Holzstäbchen, müssen die Böden noch weiter gebacken werden. Wenn der Boden fertig ist, diesen auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

Die Basilikumblätter pürieren und mit der weichen Butter zu einer cremigen Masse verarbeiten.

 

Einen Topf zu 1/3 mit heißem Wasser füllen und bei mittlerer Temperatur auf den Herd stellen. Eiweiß und Zucker in eine Metallschüssel geben, diese in den Topf stellen und die Masse mit einem Schneebesen so lange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat (nicht zu heiß, sonst stockt das Ei).

 

Die warme Eimasse dann mit der Küchenmaschine oder dem Mixer auf höchster Stufe kalt schlagen, bis eine schneeweiße glänzende Masse entsteht. Die Masse langsam unter die Basilikumbutter rühren und bei niedriger Geschwindigkeit vorsichtig unterheben.

 

Nun haben die ausgekühlten Tortenböden ihren Einsatz. Diese entweder optional mit Lemoncurd bestreichen und dann ca. 1cm dick die Basilikumcreme auf die Böden geben oder die Creme direkt auf die Böden geben. Die Böden aufeinander stapeln, mit Zitronen- und Limettenscheiben garnieren und fertig ist der zitronige Naked Cake.

 

 

 

Autor
Sandra

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