Lifestyle
01.02.2017

Omas Küche: Sieben Lieblingszutaten eurer Großmütter

Steckrüben, Eierstich, Petersilie: Klingt nach Omas Küche? Soll es auch! Wir stellen euch sieben Zutaten vor, die eure Großmütter lieben und die in unserer Küche leider all zu oft vernachlässigt werden.

„Früher war alles besser“ – diesen Satz hat wahrscheinlich schon jeder von seiner Oma gehört, oder? So ganz wollen wir das natürlich nicht glauben, doch im Sinne von „neues Jahr, neue Chance“ stellen wir euch sieben Lebensmittel vor, die schon eure Großmutter geliebt hat und die in unser Küche nur noch selten zu finden sind. Viel zu selten, wie wir finden. Wir plädieren: Gebt Omas Lieblingen eine Chance! Wahrscheinlich erinnert euch die ein oder andere Zutat an unbeschwerte Kindheitstage - oder erbitterte Wenigstens-Probieren-Diskussionen.

 

1.Rosenkohl

 

Die wohl kontroverseste Zutat auf unserer Liste: Rosenkohl hat einen relativ starken Eigengeschmack und teilt die Gesellschaft in zwei Lager: diejenigen, die Rosenkohl lieben – und eben die ganze restliche Weltbevölkerung.

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Wir sagen: Gebt dem kleinen Kohl eine Chance. Er schmeckt toll zu Wild, in Eintöpfen auf Kartoffel- oder Nudelbasis und in Suppen. 

 

2.Steckrüben

 

Auch zu diesem Gemüse dürften einige ein zwiespältiges Verhältnis haben: Steckrüben wurden von vielen Omas in Eintöpfen verarbeitet, die dann gut und gerne für mehrere Tage reichten. 

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Wir möchten dennoch eine Lanze brechen: Steckrüben lassen sich einfach lange lagern und sind eine tolle Beilagen-Alternative zu Kartoffeln. Auch in Gratins und Suppen lässt sich die Steckrübe unkompliziert verarbeiten.

 

3.Eierstich

 

Es ist nicht alles Tofu, was schwimmt: Lange bevor der Fleischersatz zur beliebten Suppeneinlage wurde, war Eierstich die erste Wahl in klarer Brühe. In klassischer Hochzeitssuppe ist sie bis heute ein fester Bestandteil. Die Hauptzutaten der feinen Würfel oder Streifen sind Eier, Milch und etwas Muskatnuss.

 

4.Quitten

 

Sie sehen sehr nach Äpfeln aus, wachsen genauso und doch: Quitten sollten auf keinen Fall direkt vom Baum gepflückt und gegessen werden. Dann ist die gelbe Frucht nämlich meist sehr sauer, hart und holzig. Eure Oma hat euch das Kernobst wahrscheinlich in Form von Marmelade oder Gelee vorgesetzt. In der „modernen Variante“ werden Quitten auch zu Chutneys verarbeitet oder als gebackene Beilage serviert.

 

5.Grieß

 

Die meisten kennen ihn wahrscheinlich als Basis für Pudding, Brei und Klöße: Grieß wird aus verschiedenen Getreidesorten hergestellt und hat mit „Trendbeilagen“ wie Couscous, Quinoa und Chiasamen eine harte Konkurrenz. Wir empfehlen aber trotzdem: Esst mehr Grießklöße und -pudding, denn kaum etwas erinnert so sehr an sonntägliche Mittagessen bei Oma! 

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6.Stachelbeeren

 

Wer denkt bei dieser Frucht auch an warme Sommertage in Omas Garten, barfuß und mit klebrigen Händen? Dabei lernten wir, dass die rote Stachelbeere wunderbar süß, die grüne supersauer schmeckt. Somit eignet sich eigentlich nur die rote Beere als kleiner Snack direkt vom Strauch – die grünen Stachelbeeren kommen in Kuchen und Kompott.

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7.Petersilie

 

Was für uns heute der Koriander ist, war für unsere Großmütter die Petersilie. Egal ob Braten, Kartoffelmus oder Eintopf: Ein Stängel Petersilie als Deko ging immer. Doch das grüne Kraut kann noch viel mehr. Petersilie verleiht Saucen, Dips, Suppen, Salaten und Fisch- und Fleischgerichten einen würzigen Geschmack. 

Autor
Vapiano-Redaktion

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