Tricks & Tipps
19.07.2017

Vegane Dips & Tipps

Die Grillsaison ist in vollem Gange und die Auswahl an veganem Grillgut ist groß – aber was ist mit den Dips? Wie euch ein leckerer veganer Dip gelingt, erklären wir hier: Was sind gute Basiszutaten, welche Kräuter passen und wie bekommt ihr eine schön cremige Konsistenz hin?

Rund um die Tomate
Der fruchtige Geschmack von Tomaten ist nicht nur im Ketchup der Knaller. Ein selbst gemachter veganer Dip mit den roten Vitaminspendern (frisch oder sonnengetrocknet) schmeckt sogar noch viel besser. Sei es, dass ihr sie mit Sonnenblumenkernen, Knoblauch und Agavendicksaft anbratet und püriert, eine feurige Salsa mit Jalapeños herstellt oder sogar selbst Ketchup aus Tomatenmark, Balsamico, Salz und Agavendicksaft anrührt: Diese Dips passen zu Brot wie zu Tofu.

Avocado als Alleskönner
Ein veganer Dip mit Avocados lässt sich unendlich variieren: Ganz schlicht mit etwas Olivenöl und Salz, aber auch etwas aufwendiger mit Knoblauch oder mit Kichererbsen püriert ergibt die grüne Eierfrucht immer eine tolle Paste. Allein schon die zartgrüne Farbe macht gute Laune – sie wird nur noch vom samtigen Geschmack getoppt. Mit einem Schuss Zitronensaft sorgt ihr auch dafür, dass der Dip seine grüne Farbe hält und nicht braun wird.

Schwarz oder Weiß? Vegane Dips mit Bohnen
Die mehlige Konsistenz von Bohnen ist ideal geeignet, um schön cremige Dips zu zaubern. Sowohl weiße als auch schwarze Bohnen eignen sich: Ihr weicht sie über Nacht in Wasser ein, um sie besser verarbeiten zu können, und püriert sie am nächsten Tag mit den Zutaten, auf die ihr gerade Lust habt. So entstehen pikante, scharfe oder würzige Dips von einer tollen Konsistenz.

Hummus in unzähligen Varianten
Hummus ist ein beliebter orientalischer veganer Dip, der oft als Vorspeise gereicht wird. Die gehaltvollen Kichererbsen werden mit Tahina, einer Sesammasse, und Olivenöl püriert, etwas mit Salz und Zitrone gewürzt – und dann sind eurer Fantasie kaum mehr Grenzen gesetzt. Hummus könnt ihr mit vielen verschiedenen Gewürzen immer neu entdecken. Wer es bunt mag, kann auch andere Zutaten ausprobieren, etwa Rote Bete (wird pink!) oder Avocado (hübsch grün). Bloggerin Leonie hat ein leckeres Rezept für euch.

Aber bitte mit Obst
Chutneys sind süß und herzhaft zugleich. Ihr stellt auf der Basis von Früchten wie etwa Beeren, Mango oder Rhabarber unter Hinzufügung von scharfen und sauren Gemüsen und Gewürzen fruchtig-pikante Soßen her, die den Grillabend zu etwas ganz Besonderem machen. Ob ihr Zwiebeln oder Knoblauch bevorzugt, Ingwer oder Chili beimengen möchtet, euch für Zitrone oder Limette entscheidet, bleibt allein eurem Geschmack überlassen: Soll euer veganer Dip eine scharfe oder eine säuerliche Note neben der Obstsüße haben?

Herzhaft mit Zwiebeln
Was wäre Grillen ohne den herzhaften Geschmack von Zwiebeln? Ihr hackt Zwiebeln klein und bratet sie an, um sie dann mit Seidentofu oder Sojasahne zu einem leckeren veganen Dip zu vermenegen, den ihr nach Belieben mit Salz und Pfeffer, Essig oder Zitronensaft und verschiedenen Kräutern würzt.

Welche Gewürze passen zu den Basics?
Ein veganer Dip verändert sich stark nach den verwendeten Gewürzen. Fast immer machen sich Salz und Pfeffer gut darin. Knoblauch passt gut zu Tomaten, Bohnen und Avocado, Jalapeños und Chili zu Tomaten und in Chutneys. Ein Spritzer Zitronensaft oder Limettensaft verleiht fast allen Dips eine frische Note. Und was Kräuter betrifft, könnt ihr euch nach Herzenslust austoben: Ob ihr frische Petersilie hackt oder Basilikum verwendet, Schnittlauch, Thymian oder Rosmarin beifügt, hängt ganz von eurem Geschmack ab. Hummus erhält eine besondere Note durch etwas frischen Koriander und einen Hauch von Rosenpaprikapulver, das vor dem Servieren darüber gestreut wird.

So wird’s richtig cremig
Ein veganer Dip wie ein Chutney oder ein Zwiebeldip ist besonders gut, wenn sie etwas stückig sind. Möchtet ihr aber bei anderen Dips eine möglichst cremige Konsistenz erreichen, solltet ihr euch einen Hochleistungsmixer zulegen. Mit normalen Mixern und Pürierstäben wird das Ergebnis akzeptabel, aber ein Hochleistungsmixer sorgt für ein besonders homogenes und cremiges Endergebnis.

Ihr seht, auch ganz ohne tierische Zutaten kann eine Grillabend richtig lecker und abwechslungsreich werden – viel Spaß beim Ausprobieren!

Autor
Vapiano Redaktion

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