Lifestyle
16.02.2016

Vegane Ernährung: Foodbloggerin Lena verrät, wie es geht

Die vegane Ernährung findet immer mehr Anhänger und Veganer sind längst keine Exoten mehr. Aber wie lässt sich die Ernährungsweise in den Alltag integrieren? Die Foodbloggerin Lena Suhr lebt seit 2008 vegan und teilt ihre Erfahrungen und Rezepte seit 2011 auf ihrem Blog averyveganlife.de. Im Interview erzählt sie, warum sie sich für vegane Ernährung entschieden hat und wie die kulinarische Vielfalt dabei nicht verloren geht.

Lena, wieso hast du dich für eine vegane Ernährung entschieden?

Aus ethischen Gründen – ich war an einem Punkt angekommen, an dem ich komplett auf tierische Produkte verzichten wollte. Mir war die vegane Ernährung zwar schon vor meiner Entscheidung bekannt und ich hatte bereits einige Berührungspunkte damit. Als dann aber noch die Metzgerei meines Vertrauens schloss und ich nicht mehr wusste, wo ich "gutes Fleisch" herbekomme, beschloss ich, einfach komplett darauf zu verzichten und das mache ich bis heute.

 

Wie sind denn die Reaktionen, wenn du sagst, dass du dich vegan ernährst?

Mittlerweile überwiegend positiv. Die Menschen stehen dem Thema weitaus aufgeschlossener gegenüber als noch vor ein paar Jahren. Witze über vegane Ernährung gibt es kaum noch, stattdessen sind viele Leute sehr interessiert und stellen mir Fragen. Wenn ich mit anderen essen gehe, dann passiert es oft, dass ich mein Gericht teilen muss, da alle zumindest einmal probieren wollen.

 

Lässt sich die vegane Ernährung gut in den Alltag integrieren?

Auf jeden Fall! Ich kann überall einkaufen und es gibt mittlerweile eine beachtliche Auswahl an veganen Produkten. Ebenso kann ich essen gehen: Viele Restaurants bieten heute vegane Alternativen. Sofern die Gerichte nicht eindeutig gekennzeichnet sind, frage ich einfach nach, ob die Zutaten für Veganer geeignet sind. Eigentlich werde ich immer fündig. Viele Produkte, von denen man es nicht zwingend erwartet, sind vegan.

 

Also hast du nicht das Gefühl, dass du auf viel verzichtest, seit du vegan lebst?

Nein, absolut nicht. Ich konnte meinen Speiseplan kreativ und mit interessanten Zutaten erweitern – zum Beispiel mit Quinoa oder Chiasamen. Vermischt mit Wasser verwende ich diese zum Beispiel als Eiklar-Ersatz.

 

Was ist dein absolutes Lieblingsgericht?

Mein absolutes Lieblingsgericht ist eine Burrito Bowl mit viel Salat, würzigen Black Beans und Avocado. Bei Vapiano esse ich am liebsten die Pizza Bruschetta – hier lasse ich einfach den Mozzarella und den Grana Padano weg, schon ist sie vegan.

 

Dann passen die Begriffe Vapiano und vegane Ernährung für dich also durchaus zusammen?

In der Tat. Vapiano bietet eine reiche Palette an Gerichten, die oft nur durch das Weglassen einer Zutat, wie zum Beispiel Käse, direkt für Veganer geeignet sind. Gerichte einfach nach Wunsch zusammenstellen und Pizza und Pasta mit seinen liebsten Zutaten bekommen. Online findet sich zudem eine Aufstellung der veganen Möglichkeiten, auf die ich schon oft zurückgegriffen habe. Natürlich ist das Angebot noch weiter ausbaufähig, doch Vapiano ist diesbezüglich bereits auf einem sehr guten Weg.

 

Update vom 12.07.2016:


Ab jetzt gibt es eine neue Speisekarte bei Vapiano, die noch stärker auf eure individuellen Ernährungsweisen eingeht. Neben einer großen Auswahl an vegetarischen, gluten- und laktosefreien Gerichten, gibt es auch für euch viel Neues in Sachen vegane Ernährung zu entdecken. Achtet bei eurer Auswahl einfach auf das grüne „v“-Symbol. Auf euch wartet zum Beispiel leckere Pasta wie unsere PASTA RATATOUILLE mit mediterranem Gemüse in Tomatensauce. Starten könnt ihr euren Besuch bei Vapiano mit einer leckeren TOMATO SOUP, die unsere Vapianisti euch auf Wunsch mit Basilikum verfeinern. Auch Naschkatzen kommen auf ihre Kosten – wir haben jetzt nämlich auch zwei vegane Sorbets in den Geschmacksrichtungen Himbeer oder Lemon.

Autor
Jana, Marketing Manager

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