Tricks & Tipps
30.05.2016

Wie macht man Risotto? Bloggerin Mirja zeigt es euch!

Risotto gehört zur italienischen Küche wie Pizza und Pasta – und steht natürlich auch bei Vapiano auf der Karte. Was ihr bei der Zubereitung beachten solltet und warum Basmati-Reis ungeeignet ist, verrät euch Bloggerin Mirja.

Die Zubereitung von Risotto-Gerichten ist ein kleiner Kraftakt. Ständiges Rühren ist essentiell, damit der Reis die zugegebene Flüssigkeit aufsaugt und das Risotto richtig schön cremig wird. Das weiß auch Bloggerin Mirja: „Das perfekte Risotto gelingt mit den besten Zutaten, gutem Weißwein, heißer Brühe und viel Liebe und Geduld beim Rühren.“ Mirja bloggt seit 2012 auf Küchenchaotin zu allem rund ums Essen und Kochen. Die hauptberufliche Fotografin wollte sich kreativ in eine andere Richtung strecken und ist so zum Food-Bloggen gekommen. Ihr absoluter Favorit ist die italienische Küche. „Pizza, Pasta und Gnocchi machen mich einfach sehr glücklich“, verrät uns Mirja.

Für unser Magazin konnten wir ihr ein klassisches Rezept mit einer saisonalen Variante entlocken: Passend zur Spargelsaison verrät sie uns, wie man Risotto mit gebratenem grünem Spargel zubereitet.

Parmesan-Risotto

 

Zutaten für 4 Personen:

700 – 1000 ml Brühe (ungesalzen)
1 Zwiebel
1 EL geschmacksneutrales Öl (z. B. Rapsöl)
350 g Risotto-Reis (z. B. Arborio, den verwenden wir übrigens auch in unseren Vapiano Risotti)
100 ml Weißwein
3 EL Butter (in Würfeln oder kleinen Stücken)
150 g Parmesan (fein gerieben)
Pfeffer
etwas Petersilie (gehackt)

Zubereitung:

Die Brühe in einem kleinen Topf erhitzen. Sie sollte sieden, aber nicht kochen.
Die Zwiebel in feine Würfel schneiden. In einem großen Topf das Öl erhitzen und die
Zwiebel glasig andünsten. Den Risotto-Reis hinzugeben und ebenfalls leicht anbraten, bis er
glasig wird.


Mitdem Weißwein ablöschen und eine Kelle der heißen Brühe hinzugeben. Nunständig rühren, bis die Brühe vom Reis aufgenommen wurde und erst dann kellenweise neue Flüssigkeit hinzugeben. Weiter so verfahren, bis der Reis al dente ist.


Das Risotto vom Herd nehmen und die Butter hinzugeben. Nun könnt ihr den Parmesan hinzufügen und rühren, bis er vollständig geschmolzen ist. Kurz ruhen lassen. Das Risotto mit etwas Pfeffer und Petersilie bestreut sofort servieren.

Das Parmesan-Risotto eignet sich perfekt als Grundlage für saisonale Abwandlungen. Pünktlich zur Spargelsaison wird daraus zum Beispiel mit nur wenigen Handgriffen ein leckeres Parmesan-Risotto mit gebratenem grünen Spargel.

Gebratener Spargel als Risotto-Topping

 

Zutaten für 4 Portionen

Zutaten für 4 Personen:

500 g grüner Spargel
2 EL geschmacksneutrales Öl
1 Prise Zucker
1 Prise Salz

Zubereitung:

Den Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. Die Stangen in mundgerechte Stücke schneiden. In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und den Spargel scharf darin anbraten. Die Hitze etwas reduzieren und den Zucker hinzugeben. Wenn der Spargel von allen Seiten gebraten ist, eine Prise Salz hinzugeben und den Spargel auf dem fertigen Risotto anrichten.

Bei Vapiano kochen wir das Risotto übrigens schon vor und fügen bei der Bestellung die gewünschten Zutaten frisch hinzu. An der Vorgehensweise ändert das aber nichts. Die Vapianisti bereiten die Risotti mit Gemüsebrühe, Weißwein und kontinuierlichem Rühren zu. Im Mai und Juni steht übrigens eine frühlingshafte Variation auf der Vapiano Special-Karte: Risotto Granchi di Fiume, ein cremiges Risotto mit grünem Spargel und Flusskrebsschwänzen und Weißwein, abgerundet mit geriebenem Ricotta und einem Hauch Knoblauch.
Zum Schluss hat Mirja noch einen kleinen Hinweis: „Jemand hat mal versucht, eins meiner Rezepte mit Basmati- anstatt Risotto-Reis nachzukochen. Das funktioniert leider nicht. Bitte nicht nachmachen!“ Nur der Risotto-Reis setzt beim Garen nämlich genügend Stärke frei und verleiht dem Gericht so die typisch cremige Konsistenz, während er gleichzeitig schön bissfest bleibt.

Viel Spaß beim Rühren und Genießen!

Autor
Jana, Marketing Manager

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