Tricks & Tipps
25.07.2017

Zoodles selber machen und ‚Thai Style’ zubereiten – so geht’s!

Wir lieben Zoodles! Habt ihr sie bei uns schon probiert? Die trendigen Nudeln aus Zucchini könnt ihr ganz einfach selber herstellen und superlecker ‚Thai Style’ zubereiten:

Gemüse-Nudeln, zu denen auch die Zoodles gehören, sind ein Food-Trend, der vielseitig ist und Spaß macht. Sie lassen sich sehr gut vegan zubereiten und sind außerdem eine prima Idee, wenn ihr euch ‚low carb’ ernähren möchtet, also möglichst wenig Kohlenhydrate zu euch nehmen wollt.

Als erstes werden die Zoodles selber hergestellt, das geht ganz einfach mit einem Spiralschneider, der genau dafür erfunden wurde. Wer so ein Gerät nicht zu Hause hat, kann aber auch einen guten Sparschäler zur Hilfe nehmen und Schritt für Schritt feine Streifen von der Zucchini schälen.

Wenn ihr unser Zoodle-Rezept ‚Thai Style’ für zwei Personen zubereiten wollt, braucht ihr diese Zutaten:

Zoodles 'Thai Style'

 

500 g Zucchini
1 Handvoll Erdnüsse, gehackt
1 rote Zwiebel – in feine Ringe geschnitten
2 kleine Karotten – zu Juliennes(Link - Küchensprache) gehackt
einige Blätter Pak Choi – fein geschnitten
180 ml Thaisauce
30 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 kleine Mango – fein gewürfelt
2 Lauchzwiebeln - geschnitten
frischer Koriander

Unsere Vapianisti bereiten die Zoodles im Wok für euch zu, ihr könnt dafür aber auch eine Pfanne nutzen.  Darin erhitzt ihr das Olivenöl und bratet als erstes Zwiebelringe und Erdnüsse kurz an, bis sie leicht Farbe bekommen. Ab und zu umrühren nicht vergessen, auch nachdem ihr als nächstes die Karottenjulienne und den fein geschnittenen Pak Choi dazu gegeben habt. Sind auch die leicht gebräunt, könnt ihr eure frischen Zoodles zugeben und gleich darauf mit Thaisauce ablöschen. Einen Moment lasst ihr das ganze köcheln, bis die Zoodles weich geworden sind. Dann ist es auch schon Zeit zum Servieren: Die Zoodles auf zwei Tellern oder Pastaschalen anrichten und mit Mangowürfeln, Lauchzwiebelringen und frischen Korianderblättern dekorieren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Bis jetzt ist euer Gericht vegan. Nach Belieben lässt es sich nun aber auch mit Grana Padano anrichten oder sogar mit einigen gebratenen Garnelen oder Hähnchenfilet-Streifen ergänzen.

Und für die Küchenhelden unter euch kommt hier auch noch das Rezept für eine richtig gute Thai Sauce. Ihr erhaltet etwa 800 ml. Den Rest könnt ihr in einem sauberen, verschlossenen Gefäß im Kühlschrank mindestens eine Woche aufbewahren und für ein weiteres asiatisches Gericht nutzen.

Thai Sauce

 

1 El Olivenöl
1 kleine weiße Zwiebel, (ca 100gr.)
3 Tl Currypaste
3 gute El Weißwein
250 ml Gemüsebrühe
2 gute EL Sojasauce
400 ml Kokosmilch
4 Limettenblätter
Prise Salz
250 g Ariko (gekochte Kartoffelwürfel)

Zuerst werden die Zwiebeln fein gewürfelt und mit dem Öl glasig gebraten. Die Currypaste kommt dazu, wird angeröstet, und nach etwa einer Minute mit Weißwein abgelöscht und etwa um die Hälfte reduziert. Das bedeutet, die Mischung köchelt solange auf kleiner Flamme, bis etwa die Hälfte der Flüssigkeit verdunstet ist. Nun kommen Sojasauce, Kokosmilch und Gemüsebrühe dazu und die Limettenblätter köcheln noch 5 Minuten mit. Anschließend lasst ihr alles bei ausgeschaltetem Herd 20 Minuten ziehen, nehmt dann die Limettenblätter heraus und fügt Kartoffeln und eine Prise Salz hinzu. Einmal wird noch alles aufgekocht und dann mit einem Mixstab fein püriert.
Lasst die Sauce abkühlen, bevor ihr sie in den Kühlschrank stellt. 

Autor
Vapiano Redaktion

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