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WIE UNTERSCHEIDE ICH MARONEN VON NORMALEN KASTANIEN?

Maronen oder Kastanien? Wir erklären Ihnen,  wie Sie die beiden Arten auseinander halten können und verraten außerdem, worauf beim Kauf und beim Sammeln der winterlichen Köstlichkeit zu achten ist.

Es ist Herbst und somit ist die Kastanien- und Maronensaison eröffnet. Doch wo sind Maronen zu finden? Bei den meisten Kastanienbäumen in unseren Parks handelt es sich um die nicht essbare Rosskastanie. Die Schale hat ein paar härtere kleine Stacheln und die Nuss im Inneren ist rund mit einem großen hellen Fleck an einer Seite.

Die leicht süßliche und sehr aromatische Marone wächst hingegen an der Ess- beziehungsweise an der Edelkastanie. Die Früchte erinnern an große Haselnüsse und sie sind durch eine Schale geschützt, die wie ein kleiner grüner Seeigel aussieht. Die Stacheln sind allerdings eher weich. Genauso unterscheiden sich die Blätter der beiden Arten deutlich voneinander: Bei der sehr bekannten Rosskastanie sind sie sehr groß, fingerförmig gefiedert und eher matt, während sie bei der Edelkastanie fast schon glänzen. Außerdem verlaufen die Blätter der essbaren Edelkastanie keilförmig und zum Ende hin sehr spitz zu.

Maronen immer verbreiteter

Im Norden Deutschlands kennt man eher die Rosskastanie mit ihren runden Blätterfächern, die an Hände erinnern. Das liegt daran, dass die Edelkastanie mit ihren spitzen Blättern hauptsächlich in den Weinanbaugebieten rund um Rhein und Mosel ansässig ist. Stück für Stück bahnt sie sich aber ihren Weg gen Norden und lässt sich ab Oktober mittlerweile fast in ganz Deutschland sammeln. Sind die grünen stacheligen Hüllen heruntergefallen und dabei aufgebrochen, dann sind die Früchte reif. Da sie frisch am besten schmecken, sollten Sie die kleinen Nüsse direkt nach dem Sammeln oder dem Kauf zubereiten. Wer keine Lust hat, selbst zu sammeln, der kann im Herbst und Winter auch auf dem Markt und im gut sortierten Supermarkt Maronen kaufen. Sie sollten prall sein und eine schöne glänzende braune Schale haben, ansonsten sind sie schon älter und verlieren ihr süß-nussiges Aroma.

Maronen im Ofen rösten

Sind die Maronen erst einmal zu Hause angekommen, können sie auf verschiedene Arten zubereitet werden. Am gängigsten ist jedoch das Rösten im Backofen. Dafür wird, nach dem Schälen, ein kleines Kreuz in die runde Wölbung der Marone geritzt. ein kleiner Tipp: Die glänzenden Maronen für zehn Minuten in heißem Wasser einweichen. So lassen sie sich leichter einritzen und sind nach dem Rösten im Ofen noch schön saftig. Danach brauchen die kleinen braunen Nüsse bei gut 180 Grad knapp 15 Minuten und sind danach ein leckerer Snack.

Geröstet bieten wir diese kleine Köstlichkeit zwar nicht an, im aktuellen Special-Zeitraum von November bis Dezember gibt es aber eine leckere Maronensuppe und ein cremiges Maronen-Risotto mit gebratenen Pilzen - abgerundet mit einem Schuss Weißwein, Petersilie und Grana Padano D.O.P.

Guten Appetit!

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